Meine erste Rezension {Unter dem Erlmond}

Ausnahmsweise gehe ich jetzt auch mal unter die richtigen Buchblogger. Da ich studiums- und schreibbedingt nicht so oft zum Lesen komme, kann ich nicht jede Woche eine Review machen wie manch fleißiger Blogger hier. Aber ich probiere mich trotzdem mal daran, der Abschluss eines Buches muss ja gefeiert werden!


Unter dem Erlmond (Land der Mythen #1)


von Michael Peinkofer

von Michael Peinkofer


Eckdaten

Autor: Michael Peinkofer

Verlag: Piper

Erscheinungsdatum: 11. Mai 2015

Band: 1 von 2

Folgeband: Land der Mythen #2 – Die Flamme der Sylphen

Preis: 12, 99 €


Inhaltsangabe

Vor langer Zeit lieferten sich die magisch begabten Sylfen vernichtende Schlachten mit den Zyklopen und ihren Eisdrachen. Schließlich gelang es den Sylfen, die Feinde in die tiefen Höhlen von Urgulroth zu verbannen. Fortan lebten Sylfen, Zwerge und Koblinge in Frieden und wachten gemeinsam über das Heranwachsen der Menschheit – doch nun erhebt sich das Böse erneut. Blutrünstige Scheusale, die Erlen, tragen Tod und Verwüstung ins Land. Ein machtgieriger Fürst sät Hass und Intrigen. Der Jäger Alphart muss gemeinsam mit seinen Gefährten ins Reich der Zwerge aufbrechen, um ein sagenumwobenes Artefakt zu bergen und einen Krieg zwischen den Völkern zu verhindern … Das neue magische Abenteuer des Schöpfers der »Orks«-Bestseller. Nach den großen Erfolgen um die »Orks«, »Zauberer« und »Könige« führt Michael Peinkofer in eine neue Welt – ins »Land der Mythen«, das nach einem Jahrtausende währenden Kampf fast vernichtet wurde. Seitdem herrscht Frieden zwischen den Völkern der Sylfen, Zwerge und Menschen. Aber der dunkle Feind aus der Vergangenheit ist nicht besiegt. Etwas hat überlebt. Und diesmal wird es nicht ruhen, bis das Land endgültig unterworfen ist …

– siehe Amazon


Cover

Mir persönlich gefällt das Cover richtig gut. Es kommt auf dem Bild nicht ganz rüber, aber das „Land der Mythen“ ist Gold glänzend. Auch der Strahlenkranz passt super zu dem Titel. Im Hinblick auf die Story wäre vielleicht eine Eislandschaft besser gewesen, denn es geht ja um das Vorrücken des Eises in die Welt. Aber ich will nicht meckern, hätte mir jemand so ein Cover für mein Buch gestaltet, wäre ich mehr als happy!


Ich und das Buch

Unter dem Erlmond“ war seit langer Zeit das erste Buch, welches ich mir in einer Buchhandlung gekauft habe (und nicht als eBook). Ich fand das Cover total ansprechend und als ich las, dass es etwas mit Sagen und Mythen aus dem Allgäu zutun hat, fand ich es noch interessanter. Ich selbst komme zwar nicht aus dem Allgäu, aber ich finde die Idee, bekannte Landschaften für eine Fantasy-Welt zu benutzen, cool.

Michael Peinkofer kenne ich bisher durch „Splitterwelten“, dessen Fortsetzung ich immer noch allzu gerne lesen würde (Appell an Herr Peinkofer!). Vor allem, weil ich die Charaktere so super fand (und die Zeichnungen im Buch waren ein Bonus!), dachte ich, es sei keine schlechte Idee, wieder einmal ein Werk von Peinkofer zu lesen.

Naja. Ich sehe mit einem traurigen Blick auf das Buch hinunter, weil es mich irgendwie nicht so überzeugen konnte, wie ich es gewollt hätte.

Einerseits konnte ich mich nicht mit den Charakteren identifizieren. Alphart, der Wildfänger, war mir zu mürrisch, auch wenn er im Laufe des Buches aufgetaut ist. Aber anfangs konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass er ein Hauptcharakter sein sollte!
Dann gibt es noch Leffel Gilg, bei dem ich nicht recht durchsteige, weil er ein wenig dämlich ist, wie ich finde (ich will aber wissen, was unter der Mütze ist, menno!).
Oder Prinzessin Rionna, die mir zu wenig vorkommt (mit der hätte ich mich eventuell identifizieren können).

Dann gab es einige (!) Stellen, bei denen ich mich stark an Herr der Ringe zurückerinnert gefühlt habe. Da ich das Buch erst kürzlich gelesen habe, kenne ich noch viele Szenen, und die Handlungsweise und der Fortlauf der Szene erinnerte mich doch sehr stark daran. Vor allem Yvolar, der einsame Druide, war für mich eine exakte (nicht ganz so coole) Kopie von Gandalf. Ich finde, bei einem solch versierten (Bestseller-)Autor sollten solche Parallelen einfach nicht aufkommen, vor allem, wenn man Welten wie in „Splitterwelten“ von ihm gewohnt ist. Ich habe gut reden, die Story meines Buches spielt auch in einem Internat etc., aber ich habe mir allergrößte Mühe gegeben, es nicht wie Harry Potter klingen zu lassen. Das hätte ich mir von diesem Buch auch gewünscht [Ich meine – hallo? – ein Bärengänger? Da hätte Peinkofer auch gleich Beorn hinschreiben können!] …

Spannend ist das Buch allemal, die Beschreibung der Landschaft fand ich auch nicht schlecht. Glücklicherweise hat Peinkofer sich da nicht an Herr der Ringe gehalten und die genau richtige Menge an Beschreibung geliefert.


Schussplädoyer

Unter dem Erlmond – Land der Mythen #1“ ist ein unterhaltsames High-Fantasy-Buch, welches mich leider nicht so überzeugen konnte. Ich hätte mir weniger Herr der Ringe und mehr Peinkofer gewünscht. Leider wird es nicht dafür reichen, den zweiten Teil zu kaufen und zu lesen (auch wenn ich immer noch wissen will, was unter Leffel Gilgs Mütze ist!).

 

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3 Gedanken zu „Meine erste Rezension {Unter dem Erlmond}

  1. Pingback: Ab-in-den-Sommer-TAG | thechaosdiaries

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