Wenn die Zeit allein … {In Time}

… ist, was dir bleibt.

Ziemlich pathetisch, was? Aber genau darum geht es in „In Time – Deine Zeit läuft ab„.

Denn in der Welt von „In Time“ ist Geld durch Zeit ersetzt worden. An seinem 25. Geburtstag erhält man auf einer grün leuchtenden Ziffernuhr auf seinem Arm ein Jahr Zeit. Bleibt die Uhr stehen, stirbt man augenblicklich. Die täglichen Dinge des Lebens kosten Zeit, kein Geld mehr und jeder Mensch muss sich diese Zeit verdienen. Es gibt Reiche und Arme, solche mit weniger als einem Tag auf dem Konto und welche mit einer Million Jahre. Denn sterben kann man nur noch durch die Zeit auf dem Arm, ab 25 bleibt der Körper stehen und man kann tausende von Jahren alt werden.

Eine abstruse Ausgangssituation, aber irgendwie auch einleuchtend. Auch wenn ich gleich von Anfang an verängstigt dasaß und mir ausmalte, wie schrecklich das in Wirklichkeit wäre! 😀

In diese Welt wird Will Salas geboren, dummerweise in einer Zeitzone, welche von Armut geplagt ist. Eine Woche nach seinem 25. Geburtstag hat er so viel Zeit für die Tilgung seiner Schulden und den Lebensunterhalt ausgegeben, dass er nur noch einen Tag zu leben hat. Natürlich geht er für Zeit arbeiten, aber die Uhr ist niemals über 24 Stunden. Eine grausige Vorstellung, wenn ihr mich fragt …
Und dann passiert ihm etwas Unglaubliches: Ihm werden 116 Jahre geschenkt von einem Mann, der unglaubliche über 100 Jahre alt ist! Dieser stirbt daraufhin, nicht ohne Will mit Zweifel zurückzulassen: Er behauptet, dass die Reichen der Grund sind, warum die Armen sterben müssen! Warum? Das verrate ich euch nicht.

Justin Timberlake ist irgendwie nicht mein Fall. Er hat die Sache gut gemacht, keine Frage, aber es gibt bessere Schauspieler. Amanda Seyfried (als reiche Sylvia Weis) fand ich schon besser. Trotzdem war der Film nicht besser oder schlechter als der Durchschnitt. Der Grund, weshalb Will als Verbrecher eingestuft und von den sogenannten Timekeepern gejagt wird, ist ein bisschen dürftig für meinen Geschmack. Und bewirkt haben Will und Sylvia am Ende eigentlich auch nichts, zumindest wenn man den Gedanken weit genug weiterspinnt. Aber das ist eine Sache, die mich die Tales of-Reihe gelehrt hat: So happy endig ein Ende auch ist, es gibt immer noch eine Möglichkeit, die Sache zu versauen (siehe Tales of  Xillia und sein Nachfolger Tales of Xillia 2).

Aber mal im Ernst: Abgesehen davon, dass man nicht stirbt, wenn das Giro-Konto auf Null fällt, ist diese Idee unserer heutigen Gesellschaft gar nicht so fern, oder? Geld regiert bekanntlich die Welt und in „In Time“ ist es eben die Zeit.


Wer eine Art Dystopie-Film mit Action und wenig Handlung sehen will, bei dem man die grauen Zellen nicht so sehr anstrengen muss, der sollte sich „In Time – Deine Zeit läuft ab“ anschauen!


Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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11 Gedanken zu „Wenn die Zeit allein … {In Time}

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