Rezension #5 {Panic}

Ein weiterer Tage vergangen, ein weiteres Buch ging in die Knie … Es hat mich überrascht, doch ob im Positiven, oder Negativen, ist mir nicht ganz klar.


Panic – Wer Angst hat, ist raus


Eckdaten

Autor: Lauren Oliver

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 21. November 2014

Band: 1 von 1

Seiten: 365

Folgeband: keiner

Preis: 17,99 €


Inhaltsangabe

PANIC verändert alle(s). HEATHER hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der Gewinn ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist keine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass Mut auch eine Frage von Notwendigkeit ist. DODGE war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine Angst, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber um zu gewinnen, muss man auch seine Gegner kennen.

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Das Cover

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es sieht richtig schön aus, das Orange mit dem Schwarz, und passt auch thematisch gut zum Buch, da man am Anfang – um Panic beizutreten – tatsächlich von einer Klippe springen muss.


Ich und das Buch

Ich muss zugeben, dass die Inhaltsangabe nicht wirklich aussagekräftig, deshalb erkläre ich noch einmal kurz, worum es geht:

Prinzipiell ist Panic ein jährliches Spiel, das nur von Schülern des Abschlussjahrganges (durch besagten Klippensprung) begonnen werden kann. Das Preisgeld liegt dieses Jahr bei 67.000 Dollar, ziemlich verlockend für die Schüler, die allesamt aus mehr oder weniger zerrütteten Verhältnissen kommen: Heathers Mutter ist drogenabhängig und vernachlässigt sie und ihre kleine Schwester, Dodges Schwester hätte vor ein paar Jahren Panic fast gewonnen, erlitt stattdessen einen Autounfall und ist seitdem gelähmt. So zieht sich das die Reihe durch. Die Regeln sind einfach: Tu, was die Punktrichter verlangen und du bist eine Runde weiter. Den ganzen Sommer lang. Doch Panic heißt nicht ohne Grund so. Es geht darum, Russisches Roulette zu spielen oder über ein Holzbrett in 15 Metern Höhe zu klettern. Ungefährlich ist es demnach nicht. Und der Preis ist hoch …

Ich weiß nicht, aber ich hatte etwas anderes erwartet, eher im Tribute von Panem Stil oder Maze Runner. Ich mag realistische Geschichten von vornherein weniger, daher habe ich mich auch mit dem Buch schwergetan. Was nicht heißt, dass es nicht gut geschrieben ist. Trotzdem bin ich nicht ganz reingekommen.

Das lag wohl auch daran, dass ich Heather und Dodges, und auch ihre Freunde Nat und Bishop, nicht ganz verstehen konnte. Ich konnte mich nur schwer mit ihnen identifizieren. Die Trostlosigkeit dieses kleinen Kaffs und ihres gesamten Lebens schein durch die gesamte Geschichte hindurch, gut beschrieben allemal, doch deprimierend. Selbst bei Maze Runner war ich fröhlicher gestimmt, und da gab es weiß Gott weniger zu lachen.

Was mir sprachlich gesehen durchweg aufgefallen ist, waren die Vergleiche. Frau Oliver bedient sich ständig Vergleichen, mal mehr, mal weniger nachvollziehbar. Das ist an sich gut, aber wenn es einem auffällt, finde ich es zu übertrieben. Ein Beispiel, es geht um einen Jumpsuit, den Nat trägt. Dodges steht auf sie und sagt Folgendes darüber:

Aber an ihr sah es großartig aus, so als wäre sie ein lebensgroßes exotisches Eis am Stil.“ (Panic, Seite 112)

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich kann das nur schwer nachvollziehen.
Mann, jetzt habe ich Lust auf ein Eis…


Schlussplädoyer

Panic fand ich nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie ich gehofft hatte. Ich hatte zu viele Vorstellungen schon im voraus und die Geschichte geht in eine völlig andere Richtung, leider. Ich denke, für Leute, die realistische Jugendbücher gern lesen, ist dieser Roman passend, doch für mich – die ich gerade in der Dystopie-Schiene gefangen bin – eher nicht.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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