Blogger Recognition Award

Saskia von lifewithsaskia hat mich zu diesem mit bisher unbekannten Award nominiert. Ich fand die Idee dahinter eigentlich nicht schlecht, daher mache ich diesmal mit 🙂

Der Blogger Recognition Awardbra

Aufgestellt wurde dieser von Eve Estelle (bitte auf die große Schrift klicken zu ihrer Seite), die damit die Geschichten von anderen Bloggern hören wollte, wie sie zum Bloggen gekommen sind. Die Regeln sind einfach: Beim Nominieren bedanken, weitere nominieren, ursprünglichen Post verlinken und darüber schreiben, wie man zum Bloggen gekommen ist.

Nichts leichter als das 😉


Nun denn, wie bin ich zum Bloggen gekommen? Die Geschichte ist recht kurz und simpel, daher hole ich weiter aus.

Um ehrlich zu sein, habe ich Blogging bisher immer verurteilt. Naja, ich sah keinen großen Sinn darin, es war für mich wie Instagram, eine Zurschaustellung von dem, was man hat oder will, und ganz klar keine reale Darstellung des eigenen, echten Lebens. Bis dahin hatte ich auch noch nichts davon gewusst, dass es Buchblogs gab 😀
Daher fand ich es auch … naja, unnötig – sagen wir es mal so -, als eine Freundin von mir erzählte, sie überlege schon die ganze Zeit, einen Blog zu starten. Das war vor knapp 1,5 Jahren und ich meinte zu ihr, das sei unnötig. Nun, sie wollte einen Fashion-Blog eröffnen, womit ich eh nie etwas anfangen konnte, genau wie Instagram (ich war für Insta einfach zu faul, die Sachen so hübsch hinzudrappieren – und mein Leben zu „faken“, by the way – naja, jedem das Seine, solange es Spaß macht, ist es ja okay). Als sie dann vor etwas weniger als einem Jahr mir erzählte, sie hätte nun wirklich einen Blog, meinte ich nur: Okay, aber für mich wäre das nix.
Der Grund: Ich fand, dass man viel zu viel Zeit investieren müsste (genau wie in Insta, Twitter und etlichen anderen vergleichbaren Netzwerken). Ich dachte mir, wozu die Mühe machen, das interessiert doch eh niemanden. Und wenn es jemanden interessiert, was interessiert mich das dann?

Und dann kam mein Buch, Zeitsteinwirrwarr.

Das war sozusagen der Wendepunkt, denn wenn ich schon mal etwas anfange, dann mache ich es richtig! Und das bedeutete die alles entscheidende Frage: Website oder Blog?
Ich entschied mich für den Blog, aus dem Grund, weil ich dann in Kontakt mit anderen treten kann und auch über mich selbst Dinge schreiben kann. Ein Blog ist eben nicht statisch, wie eine Website.

Naja und da bin ich nun. Mein Blog ist gerade mal zarte 4 Monate alt (in 6 Tagen), hat sich meiner Meinung nach aber sehr gut entwickelt! Und es macht riesig Spaß.
Ich merke einfach, dass ich diese Community, die Freundlichkeit und gemeinsame Leidenschaft fürs Lesen und Bloggen mit anderen nur zu gern teile. Ich finde es toll, dass man „Seelenverwandte“/Gleichgesinnte findet, obwohl man sie noch nie zuvor gesehen hat. Und man weiß trotzdem so viel über den anderen! Das ist einfach wunderbar. Buchblogger sind mir einfach die Liebsten, ich brauche keine Fashionblogger oder Foodblogger oder Lifestyleadvisors, ich will eigentlich nur meine Leidenschaft für Bücher und gute Geschichten in anderen Beiträgen wiederfinden.

Damit komme ich auch zum Schluss, meinen Tipp für Anfänger (auch wenn ich eigentlich auch ein Anfänger bin, sozusagen):
Bleibt ihr selbst, schreibt das auf eurem Blog, was ihr denkt und was ihr wollt. Ob es jemand anderen interessiert, wird sich zeigen und ist doch eigentlich nicht wichtig. Wichtig allein ist der Spaß, wenn man den vermitteln kann, weckt das allein schon Interesse. Ich habe mich bereits zum Thema „Das richtige Medium“ (hier) ausgelassen, denn man muss auch bloggen wollen. Und mit wollen meine ich stundenlanges Dasitzen und Blogbeiträge schreiben, mindestens zweimal die Woche etwas posten oder zumindest den Blog besuchen, ständiges Herumschrauben an der Aufmachung und keine ruhige Minute mehr, weil man so viele E-Mails mit neuen Beiträgen bekommt, dass das Handy fast explodiert (ich hab ein Blackberry, das kriegt alle Mails von jeder Adresse, bis zu 150 am Tag von euch fleißigen Bienchen 😉 aber ich machs ja gern :D). Wenn euch das nicht abschreckt und ich Freude an dieser Art von Arbeit habt, dann nur zu 😀 mir macht es jedenfalls wahnsinnig Spaß!

Zum Schluss muss ich ja noch nominieren. Tja, die liebe Saskia hat schon ziemlich viele tolle Blogs vorweggenommen 😀 😉 Aber es gibt ja noch so viele da draußen!

Lillis Buchseite

Marry’s Bücherblog

Piranhapudel

Sternenbrise

Stopfi’s Bücherwelten

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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5 Gedanken zu „Blogger Recognition Award

  1. Danke auch von mir! Mal sehen, wann ich dazu komme 😉

    Das mit Instagram kann ich voll verstehen. Ich nutze die App zwar selbst auch, aber fotografiere nur Zeugs, das ich eh gerade vor mir habe. Noch extra Deko zu holen, dazu hätte ich überhaupt keine Lust. Der neueste Trend im Buchbereich (zumindest habe ich es gerade erst entdeckt) sind ja so „floating books“. Die Leute werfen die Bücher also so lange in die Luft, bis Buch und Hand auf dem Foto gut aussehen. Und dann landet das Foto „nur“ auf Instagram. Wäre für mich ehrlich gesagt Zeitverschwendung. Aber hey, schön anzuschauen ist es und den Leuten macht es offensichtlich Spaß.

    Gefällt 1 Person

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