Rezension #12 {Das Bildnis des Dorian Gray}

Mal etwas anderes, das nicht aus diesem Jahrtausend stammt…


Das Bildnis des Dorian Gray

dorian gray (2)


Eckdaten

Autor: Oscar Wilde

Verlag: Insel Verlag

Erscheinungsdatum: Erste Fassung 1890

Band: 1 von 1

Preis: 7,99 €


Inhaltsangabe

Wer möchte nicht leben, ohne zu altern, genießen, ohne die Spuren der Ausschreitungen tragen zu müssen? Dorian Gray ist in seinem Drang nach uneingeschränkten, von sittlichen Tabus gelösten Lebensgenuss bei gleichzeitiger Bewahrung seines unverändert guten Aussehens eine Symbolfigur, die gerade heute zur Identifikation herausfordert.

  • Siehe Klappentext

Cover

 Das Cover ist dasselbe des Kinofilm, welcher 2009 mit Ben Barnes und Colin Firth in den Hauptrollen. Ich persönlich mag keine Bücher mit Filmcovern, das sieht so lustlos aus, als hätte sich keine die Mühe gemacht, ein richtiges Cover zu gestalten. Natürlich ist das alles Marketing, ich weiß 😉 dorian gray (3)Aber man muss es deswegen ja nicht mögen. Dieses Cover in Verbindung mit der roten Rückseite des Buches sieht aber nicht schlecht aus, und Ben Barnes ist auch ein Hingucker, auch wenn er auf dem Cover etwas verrückt aussieht 😀

Auch wenn mir das Cover nicht so zusagt, wäre die Version des Diogenes Verlages noch schlimmer, weil es mich an die Deutschlektüren meiner Schulzeit erinnert 😀

Außerdem hat das Buch einen emotionalen Wert, weil ich es von einer sehr guten Freundin geschenkt bekommen habe, als wir beide aufgrund des Kinofilms Ben Barnes gehypet haben.


Ich und das Buch

Unter normalen Umständen hätte ich wohl das Bildnis des Dorian Gray nie gelesen, doch da ich zu dieser Zeit Ben Barnes mega toll fand, habe ich es gelesen. Außerdem weiß ich noch wie heute, dass ich mich total gefreut habe, dass ich es geschenkt bekam, da ich es nicht erwartet hatte.

In Anbetracht dessen, dass die erste Fassung über ein Jahrhundert her ist, liest sich das Buch ziemlich gut. Auch wenn es etwas länger gedauert hat, es durchzulesen, war die Geschichte eindrücklich und gut erzählt.

An sich ist diese Art von Story, auch wenn ich sie nicht direkt einem Genre zuordnen kann, eigentlich nicht mein Fall. Deshalb mag ich auch keine Krimis, weil zu wenig auf zu vielen Seiten passiert. Das ist ziemlich über den Kamm geschoren, ich weiß, doch dieses Buch ist anders. Es war spannend, interessant und machte nachdenklich.

Vor allem wenn man bedenkt, worüber es in diesem Buch eigentlich geht, ist dieses Thema allzu real. Viele Menschen heutzutage tun alles, um ihre Jugend und ihr junges Aussehen zu behalten, nichts anderes tut Gray in diesem Roman aus. Natürlich ist das Bildnis nichts, was man in der Realität erhalten könnte, auch wenn ich glaube, dass viele Menschen dieses Angebot gerne annehmen würden.


Schlussplädoyer

Das Bildnis des Dorian Gray ist eine bedrückende Story über ein heute mehr und mehr reales Thema. Einen Blick hineinzuwerfen, könnte nicht schaden. Trotz der Tatsache, dass es schon sehr alt ist, liest es sich trotzdem leicht und eindrücklich.

Übrigens habe ich das Buch 4 Tage bevor ich mit meinem Freund zusammenkam geschenkt bekommen 😉

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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3 Gedanken zu „Rezension #12 {Das Bildnis des Dorian Gray}

  1. Ich kannte Dorian Gray nicht, bevor ich die Sendung Penny Dreadful gesehen habe. Dort kommt der gut Mann auch vor, samt seinem kleinen Bildchen. Ich mag eigentlich alte Horrorliteratur, à la Frankenstein oder Dr. Jeckyl und Mr. Hyde. Ich denke ich werde dem Dorian auch mal eine Chance geben.

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