Rezension #13 {Glennkill: Ein Schafskrimi}

Glenkill klingt doch zuerst nach einem Witz, oder? Ein Schäfer wird ermordet, die Schafe ermitteln. Aus Spaß wird ernst, ist aber trotzdem noch lustig.


Glenkill: Ein Schafskrimi

glennkill (1)


Eckdaten

Autor: Leonie Swann

Verlag: Goldmann

Erscheinungsdatum: 02. Mail 2007

Band: 1 von 2

Folgeband: Garou: Ein Schaf-Thriller

Preis: 9,99 €


Inhaltsangabe

Leblos liegt der Schäfer George Glenn im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Seine Schafe sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George seinen Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Unerbittlich folgen sie der Spur des Täters und kommen den Geheimnissen der Menschenwelt dabei nach und nach auf die Schliche – bis es ihnen schließlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären.

  • Siehe Amazon

Cover

Ich finde das Cover genial! Es ist nicht zu vollgeladen und weckt sofort Interesse. Die urtümlichen Farben aus grün und grau sind eine gute Kombination zu dem weißen Schaf. Der Schatten erregt Aufmerksamkeit, da er bedrohlich langgezogen ist. Oh Mann, ich klinge ja schon wie im Kunstunterricht bei einer Interpretation eines Bildes 😀

Ich und das Buch

Schon als ich den Klappentext las, wusste ich, dass ich das Buch lesen musste. Es klang einfach so witzig, und die Tatsache, dass die Schaf-Detektivin Miss Maple heißt, machte es noch besser. Das war definitiv kein Zufall, dass sie nach Agathe Christies Miss Marple benannt war.

Die meisten Schafe sind schlicht und einfach dumm. Einfältig auf jeden Fall, vor allem Mopple The Whale, der genauso fett ist wie sein Name. Doch es gibt auch helle Köpfchen, wie Miss Maple oder Othello, das „Leitschaf“. Doch auch sie haben etwas so Schafiges an sich, weil sie definitiv nicht menschlich denken. Zwischenzeitlich hatte ich auch so meine Zweifel, ob sie den Mord tatsächlich lösen würden, da sie so seltsame Vermutungen anstellten, wie es nur Schafe können.
Alles in allem sind die Schafe total süß, denn sie sind ihrem Schäfer treu ergeben und trauern ihm hinterher. Die Geschichte geht auf und ab, typisch für einen Krimi passiert teilweise kaum etwas. Wie schon erwähnt, bin ich kein Fan von Krimis. Ich finde, dass oft zu wenig auf zu vielen Seiten passiert. Doch das Wenige, das passiert, wird ausgeschmückt mit lustigem Verhalten und Gesprächen der Schafe.

Schlussplädoyer

Glennkill ist ein unglaublich witziger, einzigartiger Krimi mit Schafs-Detektiven. Wer auf seltsame Logik, lustige Szenerien und komische Charaktere steht, der sollte dieses Buch unbedingt lesen!

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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