Selfpublisher sein (III)

Letztes Mal ging es ja um die Art des Selfpublishing, heute ist das Thema Cover dran. Ein sehr spannendes Thema, wie ich finde, denn der Satz

Never judge a book by its cover

ist zwar wahr, aber unrealistisch. Mal ehrlich, wer lässt sich nicht vom Cover eines Buches beeinflussen? Spätestens wenn ich das Gelb der Reclam-Heftchen sehe, weiß ich, dass ich zu denjenigen gehöre, die Wert auf ein gutes Cover legen.

Als Selfpublisher musst du dir natürlich auch Gedanken über das Cover machen (außer du gehst zu unseriösen Verlagen, die dir fürs Covergestalten noch was berechnen)! Daher gibt es folgende vier Optionen:

Professionelles Cover – vom Coverdesigner

Den Vorteil wird wohl jeder verstehen: Es sieht professionell aus! Nachteil ist natürlich der Preis, denn Covergestalter sind meistens nicht billig. Möchte man dann noch eine Printversion haben, also Front mit Rückseite dazu, kostet das noch ein Sümmchen mehr.

Professionelles Cover – vom Wettbewerb

Es gibt Websites, die bekannteste ist 99design, welche eine Art Wettbewerb aus dem Cover machen. Man registriert sich und je nachdem, wieviel Geld man zahlt (von ca. 300 € bis über 1.000 €), erhält man zwischen 30 und 100 Designs. Die Idee ist, dass dort Designer angemeldet sind, die sich für dein Projekt interessieren und einen Designvorschlag bieten, den du dann annehmen kannst. Ist allerdings nicht wirklich billiger als beim Designer direkt, man bekommt halt nur mehr Cover auf einmal, die einem aber im schlechtesten Fall alle nicht gefallen könnten…

Professionelles Cover – Massenware

Ich weiß, dass der Begriff „Massenware“ negativ behaftet ist, aber eigentlich trifft er den Nagel auf den Kopf. Denn es gibt mittlerweile Internetseiten, auf denen Coverdesigner bereits fertige Cover anbieten, in die man nur noch den Autornamen und Titel einfügen muss… die kosten um die 50 bis 70 €, ein wirklich lachhafter Preis im Vergleich zu den Covern nach Maß. Allerdings kann man das halt nicht bei jedem Genre machen. Spezialgenres werden nicht so häufig bedient, logischerweise. Liebesroman-Cover z.B. kann man allerdings guten Gewissens so kaufen.

Selbst gemachtes Cover

Natürlich kann man das Cover auch selbst machen, Photoshop oder andere Softwares stehen einem nur zu gerne zur Verfügung, spezielle Softwares gibt es übrigens auch. Nachteil ist, dass man – wie ich finde – ein Laien-Cover recht leicht aus der Masse der Proficover herausdeuten kann, meistens zu dessen Nachteil… Aber wer sich gut mit solchen Sachen auskennt oder auch selbst künstlerisch veranlagt ist – wieso nicht?


Wie ich es handhabe …

Ich persönlich habe mich für ein professionelles Cover direkt vom Designer entschieden, Variante 1 sozusagen. Da ich selbst dazu tendiere, Bücher häufig nach Covern zu beurteilen, bin ich der Ansicht, ich sollte mit meinem eigenen Cover auch zufrieden sein – und das war mir nur mit einem Proficover möglich. Daher habe ich das Geld auch gerne ausgegeben und bin total zufrieden mit meinem Cover. Ich untertreibe – ich LIEBE es 😀 Und um offen und ehrlich zu euch zu sein: Das war mir dann die 350 € wert!

Nächstes Mal geht es um das Lektorat, ein recht kurzes Kapitel 🙂

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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2 Gedanken zu „Selfpublisher sein (III)

  1. Du weißt ja ich liebe dich Cover!
    Und ich lasse mich auch sehr vom Cover beeinflussen. Und ich habe schon oft grauenhafte Cover gesehen.
    Da würde ich auch lieber etwas mehr Geld für ausgeben.
    Und 350 Euro gehen ja noch. Ich habe mit mehr gerechnet 😀

    Gefällt 1 Person

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