Rezension #26 {Beautiful Creatures}

Dieses Buch hat auch einen anderen Namen: Sixteen Moons. Aber diesen Titel hat es bekommen, nachdem ein Film darüber gedreht wurde (den ich übrigens auch ziemlich gut finde, der aber anders ausgeht – leider).


Beautiful Creatures/Sixteen Moons

3 beautiful creatures


Eckdaten

Autor: Kami Garcia & Margaret Stohl

Verlag: Penguin

Sprache: Englisch

Erscheinungsdatum: Februar 2010

Band: 1 von 3

Folgeband: Beautiful Darkness, Beautiful Chaos

Preis: 10,40 €


Inhaltsangabe

beautiful creaturesIs falling in love the beginning . . . Or the end? In Ethan Wate’s hometown there lies the darkest of secrets. There is a girl.  Slowly, she pulled the hood from her head. Green eyes, black hair. Lena Duchannes. There is a curse. On the Sixteenth Moon, the Sixteenth Year, the Book will take what it’s been promised. And no one can stop it. In the end, there is a grave. Lena and Ethan become bound together by a deep, powerful love. But Lena is cursed and on her sixteenth birthday, her fate will be decided. Ethan never even saw it coming.

siehe Amazon


Cover

Mein Buch besitzt das Cover des Films – was ich überhaupt nicht leiden kann! Es ist sogar ein heraustrennbares Poster dabei, noch weniger Bonuspunkte. Das normale englische Cover finde ich okay, aber auch nicht wirklich cool, es man hätte vielleicht mehr daraus machen können, evtl. den Südstaatenflair ausnutzen, die die ganze Zeit durchklingt?


Ich und das Buch

Dass zwei Personen das Buch geschrieben haben, merkt man eigentlich nicht- nur, da ich weiß, dass eine der beiden Autorinnen unbedingt etwas über die Traditionen in den Südstaaten schreiben wollte, ist es stellenweise offensichtlich. Aber dieser Südstaatenflair ist richtig cool irgendwie, auch wenn ich dieses Kleinstadtgetue nicht nachvollziehen kann. Und das Kriegsnachstellen auch nicht 😉

Es ist ausnahmsweise erfrischend, aus der Sicht eines Jungen zu lesen. Normalerweise sind es ja immer die Mädchen, die sich unsterblich in einen unnahbaren hammermäßig gutaussehenden Kerl verlieben. Man merkt den Sarkasmus – wieso muss der Junge immer etwas Geheimnisvolles an sich haben und das Mädchen nie eine Ahnung von irgendwas? Egal, diesmal ist es eben anders herum und das ist gut!

Trotzdem sind die Charaktere, männlich wie weiblich, sehr gut ausgearbeitet, Lena und Ethan waren mir von Anfang an sympathisch. Auch die Nebencharaktere, wie Link, Macon und Amma sind gut beschrieben.

Die Story zieht sich manchmal in die Länge, ist aber nicht langweilig. Ich hätte nicht gedacht, dass die ganzen 550 Seiten wirklich durchgehend interessant bleiben würden. Stellenweise habe ich aber gedacht, dass man die Sache hätte abkürzen können, nur hätte ich auch keinen Plan gehabt, an welcher Stelle 😀

Auch wenn es eigentlich eine Lovestory ist, ist es nicht übertrieben, die Liebe zwischen Ethan und Lena bahnt sich ganz langsam und zaghaft an. Gleichzeitig verliert Ethan seinen sozialen Status im kleingeistigen Kaff, typisch.

Der Mystery-Anteil ist auch nicht schlecht geschrieben, man hat irgendwie nie den kompletten Überblick, was mit Lena oder ihrer Familie los ist. Oder der High School. Oder seinem Dad. Oder seiner Haushälterin. Oder der Bibliothekarin. Alle paar Seiten kommt eine neue Wendung, bis ganz zum Schluss.


Schlussplädoyer

Beautiful Creatures ist eine süße Lovestory mit Mystery- und Südstaatenflair, die echt fesselt und einen bin den Bann zieht. Auch wenn das Buch vergleichsweise dick ist (im Vergleich zu dem, was ich am Ende behalten habe), lässt es sich doch schnell und flüssig lesen. Band 2 muss ich unbedingt auch lesen, denn die Story kann noch nicht zu Ende sein! 🙂

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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5 Gedanken zu „Rezension #26 {Beautiful Creatures}

  1. Ich mag das englische Cover eigentlih sogar ganz gern. Vor allem wenn mn es mit dem deutschen vergleicht!
    Ich verstehe auf jeden Fall warum du es mochtest (ich hab den ersten Band geliebt) aber ich finde, die Reihe wird später furchtbar. Eine der wenigen, die ich nie beenden werde :/ aber vielleicht gefällt dir ja auch der zweite, ich fand ihn leider einfach nur unfassbar zäh und nervig…
    lg Theresa

    Gefällt 1 Person

      • Ich will dir auf keine Falls was vermiesen, aber ich fand Lena im zweiten Band unglaublich nervig und ich habe sie gar nicht mehr verstanden. Dann wurde alles so meoldramatisch und ich fand man hätte die Fähigkeiten Carster noch viel besser einbringen können in das, was passiert. Und alles hat ewig gedauert (wahrscheinlich weil ich keine Lust hatte) ich glaube ich habe 3 Monate oder so daran gelesen, in denen ich immer wieder weitergelesen und abgebrochen habe.
        Aber wenn es dir gefällt will ich dir auf keinen fall reinreden, viele fanden es ja auch später noch gut 😉

        Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Unsympathische Charaktere | thechaosdiaries

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