Rezension #29 {Angelfall}

Eine ehemalige Kommilitonin hat mir zu unserem Abschluss eine Leseliste zusammengestellt, die ich jetzt systematisch abarbeite 😉 das hier war Nummer 1 darauf!


Angelfall – Penryn and the End of Days

Quelle: goodreads


Eckdaten

Autor: Susan Ee

Verlag: Hodder and Stoughton Ltd.

Sprache: Englisch

Erscheinungsdatum: Mai 2013

Band: 1 von 3

Folgeband: World After, End of Days

Preis: 3,49 € (eBook), als Trilogie 8,99 €


Inhaltsangabe

It’s been six weeks since angels of the apocalypse descended to demolish the modern world. Street gangs rule the day while fear and superstition rule the night. When warrior angels fly away with a helpless little girl, her seventeen-year-old sister Paige, Penryn will do anything to get her back. Anything, including making a deal with Raffe, an injured enemy angel. Traveling through a dark and twisted Northern California, they journey toward the angels’ stronghold in San Francisco, where Penryn will risk everything to rescue her sister and Raffe will put himself at the mercy of his greatest enemies for the chance to be made whole again.

siehe Amazon


Cover

Trilogiecover Quelle: goodreads

Das Cover ist schlicht gehalten, anfangs fand ich es nicht so toll. Jetzt, da ich die anderen beiden Cover gesehen habe (die der Folgebände) und die Geschichte von Band 1 kenne, macht das Ganze echt Sinn! Und ich bin gespannt, was das Cover von Band 3 zu bedeuten hat 😉

Das Trilogiecover ist übrigens auch ziemlich cool, denn es ist einfach eine Kombination aus allen drei Covern zusammen!


Ich und das Buch

Ich ärgere mich echt, dass ich nicht gleich die Trilogie gekauft habe, denn sie ist so billig! Hallo, 8,99 € für 3 fantastische Bücher ist geschenkt! Als eBook natürlich, aber es kommt auf meine Print-Want-Liste, die ich bei Zeiten vielleicht auch mal posten könnte 🙂

Mir wurde das Buch auf Englisch empfohlen, denn meine Kommilitonin liest ausschließlich in Englisch. Was mir nichts ausmacht, ich lese auch viel lieber in Englisch als in Deutsch. Und die Cover sind meistens schöner 😉

Aber jetzt zum Buch.

Ich. Liebe. Es. Mehr muss ich eigentlich nicht sagen, denn ich finde es einfach Hammer!

Die Story ist relativ begrenzt: Penryn (in Ich-Perspektive und im Präsens) verliert ihre siebenjährige querschnittsgelähmte Schwester an einen Engel, der diese einfach wegfliegt in seinen Horst. Dann rettet sie dem Engel Raffe (ja, Rah-fie wie ein verniedlichter Raphael) das Leben, dem seine weißen Flügel gestutzt wurden. Zusammen machen sie sich auf den Weg nach San Francisco, um Paige zu retten und seine Flügel wieder annähen zu lassen.
Einfach und simpel hört sich das an, mit nur wenig Charakteren und Schauplätzen. Und das ist das Geniale daran, denn man konzentriert sich hauptsächlich auf die beiden Frenemies Raffe und Penryn.

Und ja, die Lovestory ist ja vorprogrammiert, aber sie ist so schleichend und leise und zwischendrin habe ich ernsthaft daran gezweifelt, dass da überhaupt noch etwas kommt, aber sie ist da. Und sie beginnt erst richtig mit Ende des ersten Buches, wofür ich der Autorin dankbar bin. Sie hat so viele Fragen offen gelassen, dass mich die eher interessiert haben während des Lesens als die Lovestory 😀

Die Afterworld kommt übrigens auch nicht zu kurz. Die Engel sind mit einem lauten Knall, Tornados, Tsunamis, Erdbeben und was noch auf die Erde eingefallen und haben Millionen von Menschen getötet. Jetzt sind die Menschen das, was in unserer aktuellen Welt die Ratten sind: nervige kleine Biester, die eigentlich harmlos sind. Alle Städte sind zerstört, die Häuser verlassen und geplündert und zu allem Übel treiben noch Kreaturen ihr Unwesen, die Menschen beim lebendigen Leibe anfressen! Die Stelle fand ich übrigens ziemlich bedrückend und ein bisschen eklig… Die Afterworld ist kein schöner Ort, aber trotzdem kann Penryn sich an den Kleinigkeiten wie Schokoriegel erfreuen, die sie für sie bereitstellt. Und Raffe lernt auch langsam die Schönheit der Welt zu bewundern.

Wie bereits gesagt, das Feeling während des Lesens ist eher bedrückend, so als würde ich wieder Warm Bodies lesen. Nur dass es keine Zombies gibt (wofür ich heilfroh bin! Ich hasse Zombies!), sondern Engel, Street Gangs und menschenfressende PIIIEP (keine Spoiler hier). Penryn erinnert mich stark an Katniss Everdenn, sie ist stark und eine Kämpferin und nicht auf den Mund gefallen. Raffe hingegen ist ein typischer Krieger und hat keine Ahnung von der Politik seiner Rasse – ganz so wie es mir ergehen würde, wäre ich plötzlich allein mit einem Alien auf einem anderen Planeten (nur ohne die Kampferfahrung) 😀

Das Buch ist einfach toll geschrieben, liest sich leicht und schnell und gewährt tiefe Einblicke in eine grausame, herausfordernde Welt. Sie ist so dermaßen real, dass es mir nicht schwer fiel, mir die Klohäuschen aus übereinandergestapelten Bildschirmen vorzustellen oder die zerstörten Häuser, in denen Penryn und Raffe übernachten. Hoffentlich passiert uns so etwas nicht! Ich wäre vermutlich die erste, die draufgehen würde, weil ich mich weigern würde, Katzenfutter zu essen 😀


Schlussplädoyer

Angelfall oder Penryn and the End of Days ist ein toller Dystopie-Roman mit bedrückenden Szenen, tollen Charakteren und einer gruseligen Afterworld. Wer zwischen Warm Bodies und Tribute von Panem nicht unterscheiden können möchte, der sollte dieses Buch lesen!

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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5 Gedanken zu „Rezension #29 {Angelfall}

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