Rezension #6 {Deadpool}

FRANCIS! 😀

Eigentlich springe ich immer happy in und aus dem Kino, sobald Marvel auf einem Film steht, aber bei Deadpool war ich mir vorher nicht sicher, ob ich ihn mögen würde, da er bereits im Trailer schon derbe Sprüche und viele Schimpfwörter benutzt, was mir auf Dauer unangenehm ist (braves Kind, ich weiß :D)


Deadpool

Quelle: comingsoon.net


Eckdaten

Erscheinungsjahr: 2016

Studio: Marvel

Dauer: 1h 48 Minuten

Bekannte Schauspieler: Ryan Reynolds, Morena Baccarin, Ed Skrein


Inhaltsangabe

Als der Elite-Söldner Wilson unheilbar an Krebs erkrankt, stellt er sich für den Recruiter (Jed Rees) für ein riskantes Experiment der der etwas anderen Weapon XY-Reihe zur Verfügung. Es gibt ein böses Erwachen: Anstelle einer Entkrebsung verfügt Wade Wilson über erstaunliche Selbstheilungskräfte (Wozu umprogrammierte Krebszellen gut sein können!) und einen entstellten Körper. Wird seine Freundin Vanessa (Morena Baccarin) ihn so nehmen, wie er ist? Dessen ungeachtet ist Wilson ordentlich angepisst. Unter dem neuen Namen Deadpool (Wie cool klingt das denn?!) begibt er sich auf die Suche nach Ajax, ich meine Francis (beide Ed Skrein), der Wade im Prozess der Antiheldenwerdung empfindlich verunstaltete. Ach ja, unterwegs trifft er auch auf ein paar X-Men wie Colossus (Stefan Kapicic) und Negasonic Teenage Warhead (Brianna Hildebrand). Lasst die Metzel-Spiele beginnen!

siehe moviepilot


Werbung

Quelle: wuv.de

Gerade wenn man regelmäßig auf 9gag unterwegs ist, kommt man nicht umhin, Deadpool zu bemerken. Gefühlt ganz 9gag hypte eine ganze Weile lang schon zu diesem Film herum, bis er dann endlich ins Kino kam und fleißig gespoilert wurde. Ich finde die Plakate und Werbung super gestaltet, sie passt genial gut zu Deadpool und seinem Image.

 

 


Ich und der Film

Ich bin kein Fan von Ryan Reynolds, das muss ich ehrlich zugeben. Ich finde, er hat nicht wirklich viel Mimik drauf, ähnlich wie Kristen Stewart zeigt er auch fast immer dasselbe seltsame unnahbare Lächeln. Und seit Green Lantern stand er bei mir definitiv in der Kreide, denn das war der schlechteste Superheldenfilm, den ich jemals gesehen hatte.

Ryan Reynolds kämpft schon lange darum, Deadpool einen eigenen Film zu geben, seit seine Darbietung in X-Men Origins: Wolverine (der Typ am Ende auf dem Reaktorturm) mächtig schief ging. Er steht hinter der Sache und das merkt man an diesem Film deutlich.

Auch wenn ich die Sprache bisweilen zu derb fand für meinen Geschmack, ist es doch genau das, was diesen Film zu einem besonders guten Marvelfilm macht. Denn wie mir meine Schwester begeistert mitteilte (sie ist ein fanatischer Comicleser) ist das genau das, was Deadpool ausmacht. Das und die Tatsache, dass er weiß, dass wir, die Zuschauer, da sind. Er spricht regelmäßig zur Kamera, macht witzige Kommentar und redet den Zuschauer selbst an. Das ist lustig und abwechslungsreich und war im Film auch ziemlich gut umgesetzt.

Die Story ist simpel, vielleicht noch simpler als bei anderen Marvelfilmen, aber darauf kam es erst mal nicht an. Deadpool ist der Hauptcharakter, was er macht war da zweitrangig. Vor allem seine ständigen Sprüche, die komischen Nebencharaktere und die Szenerie machen den Film unterhaltsam.

Allerdings ist der Film auch relativ blutig, womit ich eigentlich gut umgehen kann. Zwar spritzen hier und da mal Körperteile in der Gegend rum und Sachen (aka Menschen) explodieren (oder sind nackt – was hier eigentlich nicht zur Sache tut, aber trotzdem ein erwähnenswerter Fakt ist :D). Aber alles in allem lässt es sich aushalten und ist auch witzig verpackt. Wenn man weiß, woaruf man sich bei Deadpool einlassen sollte, fällt es gar nicht so sehr auf, dass Deadpool eigentlich fast dieselben Sachen macht wie Captain America, Iron Man oder Black Widow, nur dass es hier ein bisschen realer gehalten wurde. Ich hatte mir im Vorfeld viel zu viele Gedanken darum gemacht, ob mir der Film zu heftig oder derb sein würde und wurde daher positiv überrascht 🙂

Quelle: filmweb.pl

So gesehen hat Ryan Reynolds sich einige Pluspunkte bei mit ergaunert, denn als Deadpool ist er wirklich richtig gut!

Und ja, mein Freund und ich waren am Valentinstag im Kino – schön romantisch in Deadpool 😉

 


Schlussplädoyer

Deadpool ist ein toller Marvelfilm im Antiheldengewand, der unterhaltsam ist und einen Witz oder komischen Spruch nach dem anderen reißt. Blutig und derb ist der Film allemal, aber das soll er ja auch sein und man kann ihn sich trotzdem anschauen und genießen.

In diesem Sinne verabschiede ich mit mit einem dezenten: Ajax! Halt, nein, FRANCIS! 😉

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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3 Gedanken zu „Rezension #6 {Deadpool}

  1. Pingback: Unsympathische Charaktere | thechaosdiaries

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