Rezension #31 {End of Days}

End of Days ist der dritte Teil der Penryn and the End of Days Trilogie und damit auch der spannende Abschluss dieser Endzeit-Engel-Geschichte.


End of Days

Quelle: goodreads.com


Eckdaten

Autor: Susan Ee

Verlag: Hodder and Stoughton Ltd.

Sprache: Englisch

Erscheinungsdatum: Mai 2015

Band: 3 von 3

Vorher: Angelfall, World After

Preis: 3,49 € (eBook), als eBook-Trilogie 8,99 €


Inhaltsangabe

After a daring escape from the angels, Penryn and Raffe are on the run. They’re both desperate to find a doctor who can reverse the twisted changes inflicted by the angels on Raffe and Penryn’s sister. As they set off in search of answers, a startling revelation about Raffe’s past unleashes dark forces that threaten them all. When the angels release an apocalyptic nightmare onto humans, both sides are set on a path toward war. As unlikely alliances form and strategies shift, who will emerge victorious? Forced to pick sides in the fight for control of the earthly realm, Raffe and Penryn must choose: Their own kind, or each other?

siehe Amazon


Cover

Auch hier verrät das Cover wieder einmal kaum, was passieren wird, obwohl man als Leser der Vorgängerbände eine Ahnung haben könnte. Mir gefällt es nach wie vor, weil es super zu der düsteren Stimmung und der Geschichte insgesamt passt.


Ich und das Buch

Nahtlos ging es für mich in Band 3 weiter, als ich World After beendet hatte. Denn die Geschichte hat nach Band 1 und 2 keinen Abschluss, nicht mal annähernd… Deshalb musste ich einfach weiterlesen und war in Rekordzeit fertig! 😀

Endlich sind Raffe und Penryn wieder vereint, denn im zweiten Teil kam mir Raffe entschieden zu wenig vor.
Die Lovestory wird natürlich weitergeführt und aufgeklärt, aber wieder so subtil und langsam, dass es keine Übersättigung bei mir gab. Denn wenn es um die Apokalypse und einen Krieg zwischen Engeln, Engeln, Gefallenen, Menschen, Scorpionmutantviechern und Penryns Schwester Paige geht, dann hat da eine große Liebesbeziehung einfach keinen Platz dafür! Mal ganz davon abgesehen, dass Raffe ziemlich bockig war 😀

Ein großes Lob muss ich sowohl an Penryns Schwester Paige, als auch an ihre Mutter loswerden. Paige entwickelt sich super im Laufe der Geschichte und auch Penryns Verhältnis zu ihr (und vor allem ihren Zwiespalt aus Band 2) ist toll beschrieben und total nachvollziehbar.
Das Beste fand ich aber Penryns Mum, die seit Seite 1, Band 1, schon als verrückt abgestempelt wurde. Labil ist sie tatsächlich, doch gerade an ihr spürt man die Apokalypse ziemlich deutlich, was ich für einen tollen Kniff der Autorin halte. Denn wo es in der World Before einfach nur verrückt war, seine Tochter zu 20 Selbstverteidigungskursen anzumelden, Peilsender in ihre Hosen zu nähen und verrottete, nach Schwefel stinkende Eier zu sammeln, da wird das alles plötzlich in der World After ziemlich nützlich. Penryns Mum, die übrigens keinen Namen hat, bleibt so verrückt wie zuvor, doch die Welt um sie wird verrückter und passt sich ihr an. Genial, einfach genial. Am besten sieht man das an den verrotteten Eiern, denn diese vertreiben durch ihren Schwefelgestank die Hellions, welche auf die Erde gekommen sind um Penryn zu töten. Danach ist es selbstverständlich für die Menschen, verrottete Eier zu horten.

Gerade die unglaublich reale und nachvollziehbare Atmosphäre der World After beeindruckte mich sehr. Alles, was Penryn erlebt und beschreibt, ist unglaublich glaubhaft. Eine Stelle möchte ich zitieren. Sie geschieht, als Penryn einen Mann findet, der nach einem Herzinfarkt bewusstlos und nur noch schwach atmend in einem verlassenen Einkaufszentrum liegt:

„It’s hard to believe that we used to live in a world where complete strangers would have given him medicine and hooked him up to machines to monitor his condition. They would have looked after him around the clock. Absolute strangers who knew nothing about him. Strangers who wouldn’t even have rummaged through his stuff to steal useful items.
And everyone would have thought that was perfectly normal.“ (Kapitel 13)

Penryn gibt ihm ein wenig zu trinken und geht dann hilflos weg, damit er in Ruhe sterben kann.

Diese Szene hat mir ziemlich zu denken gegeben, genauso wie das ganze Buch. Man kann sich die Verbrechen und Grausamkeiten, die Penryn schildert nur schwer vorstellen, aber ich finde, Susan Ee hat eine ziemlich gute Vorstellung wie die Welt wäre, wenn die Apokalypse wirklich über uns hereinbrechen würde.


Schlussplädoyer

Entgegen dieses düsteren Abschlusses ist End of Days ein gelungener, wenn auch bedrückender letzter Band dieser Trilogie. Ich bin noch immer fasziniert und schockiert über die Ereignisse und zolle der Autorin den größten Respekt, dass sie eine solch reale und überzeugende Geschichte zu Papier gebracht hat. Ich bin ihr dankbar, dass die die Story zu einem einigermaßen zufriedenstellenden Ende gebracht, ein weiteres Buch voller Spannung, Dramatik und Emotionen erzeugt und alle abschließenden Fragen geklärt hat.
Außerdem danke an meine Ex-Kommilitonin Svenja für die Empfehlung dieses genialen Buches!

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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Ein Gedanke zu „Rezension #31 {End of Days}

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