Rezension #6 {The Last Witch Hunter}

Ich mag Vin Diesel eigentlich so gut wie gar nicht, nicht mal wirklich in seiner Fast & Furious Reihe (obwohl die richtig gut ist!). Diesen neueren Film habe ich mir trotzdem angeschaut, weil ich ihm immer wieder eine Chance gebe, mich umzustimmen.


The Last Witch Hunter

Quelle: mtv.com; Copyright: Concorde Film Verleh

 


Eckdaten

Erscheinungsjahr: 2015

Studio: Concorde

Dauer: 1h 47 Minuten

Bekannte Schauspieler: Vin Diesel, Elijah Wood, Rose Leslie, Michael Cain


Inhaltsangabe

Einer der letzten überlebenden Hexenjäger der heutigen Welt, Kaulder (Vin Diesel), zieht durch die Straßen von New York, um die Erde vor einer zerstörerischen Kraft zu schützen – ausgestattet mit hilfreichen Tipps von Father Dolan (Michael Caine) und dessen Schüler (Elijah Wood), im Kampf unterstützt durch die Hexe Chloe (Rose Leslie). Der 700-jährige Kaulder und seine magisch begabte Begleiterin versuchen, den zahllosen bösen Hexen und Zauberern, die in New York unter dem Kommando einer niederträchtigen Königin (Julie Engelbrecht) ihr Unwesen treiben, das Handwerk zu legen. Denn die Unholde vermehren sich bedrohlich, nachdem sie bereits einen Großteil der anderen Hexenjäger getötet haben. Bald liegt es allein an dem ungleichen Duo Kaulder und Chloe, die wachsende Gegnerschar endgültig zu stoppen – und deren Anführerin…

siehe filmstarts.de


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Quelle: comingsoon.net

Quelle: comingsoon.net

Richtig viel habe ich nicht von dem Film mitbekommen. Ich erinnere mich noch dunkel daran, Anfang 2015 einen Trailer gesehen zu haben, den ich ganz gut fand. Aber im Kino war ich nicht.

Trotzdem gefallen mir die Plakate ziemlich gut. Das eine (rechts) ist der junge Kaulder, der gerade unsterblich geworden ist, und das eine zeigt den alten Kaulder in der aktuellen Welt, genau wie es im Film auch ständig Rückblenden gibt.


Ich und der Film

Vorab muss ich sagen, dass ich diesen Film richtig gut finde, obwohl Vin Diesel vorkommt. Kaulders Rolle ist wie geschaffen für ihn, ziemlich mürrisch, ohne viel Mimik, relativ viel Leid, das zu ertragen ist und die obligatorische Coolness, die Vin Diesel einfach nicht abstellen kann. Wo es mich in anderen Filmen einfach nur nervt, war es hier richtig passend.

Vom Ekligkeitsfaktor hätte man den Film noch höher schrauben können, man hat ihn relativ uneklig gehalten, aber dafür in einem deprimierend düsteren Schwarz, das sich durch die ganzen fast 2 Stunden zieht. Eine Welt voller Hexen und einem einzigen Hexenjäger ist anscheinend keine fröhliche Welt, selbst wenn der Film in New York spielt.

Michael Cain als Father Dolan fand ich besonders cool. Er war liebenswürdig und witzig, hatte eine sympathische Art, die sogar Kaulder ein bisschen auftauen ließ. Ein bisschen aber nur. Und dann passiert ihm etwas Schreckliches. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass Cain eine so große Rolle im Film haben würde, da ich dachte, nach den ersten 10 Minuten ist sein Part vorbei. Falsch gedacht… das macht den Film aber noch besser.

Die gesamte Szenerie ist zwar nichts wirklich Neues – verborgene Hexen-Clubs, alle Hexen müssen sich an einen Kodex halten und sich vor den Menschen verstecken -, aber sie ist schön in Szene gesetzt mit ein bisschen dunkler Magie, Gänsehautfeeling und einer tollen Hauptcharakter-Hexe Chloe, die nebenbei auch schön besetzt ist.

Eine Liebesgeschichte sucht man in diesem Film glücklicherweise vergebens, das hätte aber auch wirklich nicht zum Image gepasst! Und der jahrhundertealte Kaulder und eine Hexe, deren Lebensalter ungefähr einem dreißigstel entspricht (ich habs nachgerechnet! :D), das wäre komisch gewesen und hätte die Atmosphäre zerstört.

Das Ende ist mäßig überraschend, da es praktisch nur zwei Möglichkeiten für Kaulder gibt: leben oder sterben. Aber es ist gut gemacht und glaubhaft und ich glaube, ein zweiter Teil ist geplant. Den werde ich mir auf jeden Fall auch reinziehen, denn Vin Diesel hat mich diesmal überzeugt.


Schlussplädoyer

The Last Witch Hunter ist für alle Fantasy- und Vin Diesel-Fans etwas, die eine dunkle, neu- und altmodische Fantasywelt erleben möchten. Er lässt sich sehr gut auch in dunklen Räumen anschauen und hat eine tolle Besetzung, die mit sowohl Witz, Coolness und Authentizität besticht. Einzig Elijah Wood wird für mich immer Frodo bleiben, obwohl er in diesem Film seine Rolle auch wirklich gut macht.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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2 Gedanken zu „Rezension #6 {The Last Witch Hunter}

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