Rezension #40 {The Iron Daughter}

Diese Bücher lese ich grundsätzlich nur auf Englisch. Erstens, weil ich so damit angefangen habe und zweitens, weil ich den deutschen Titel boykottiere 😀 daher werden alle Bücher, die ich lese auch immer unter dem Titel abgelegt, unter dem ich sie gelesen habe. Wer nicht weiß, welches Buch ich meine: Es handelt sich hierbei um Plötzlich Fee – Winternacht. Ausführungen zu dem beschissenen Titel folgen unten.


The Iron Daughter

Bild Quelle: Amazon.de Copyright: Harlequin Books


Eckdaten

Autor: Julie Kagawa

Verlag: Harlequin Books

Sprache: Englisch

Erscheinungsdatum: August 2010

Band: 2 von 3

Folgeband: The Iron Queen

Preis: 5,99 € (eBook)


Inhaltsangabe

Jetzt hat Meghan Chase endlich ihren kleinen vierjährigen Bruder Ethan aus den Fängen von Lord Machina, dem Iron King, befreit und sicher nach Hause gebracht – nicht ohne gewaltige Spuren in der Welt der Feen zu hinterlassen -, da wird sie schon wieder ihrer Familie entrissen. Denn sie hat ein Abkommen mit Ash, dem göttlich coolen Prinzen des Winter Court rund um Lady Mab, Queen of Winter. Eine gefühlte Ewigkeit sitzt sie nun im Winterpalast fest und fristet ihr Dasein, als das Unmögliche passiert: Bei einer feierlichen Zeremonie wird das Zepter der Jahreszeiten von den Eisenfeen gestohlen und Mabs ältester Sohn getötet. Mabs Zorn richtet sich voll und ganz auf Meghan und ihren Vater, Lord Oberon, King of Summer. Nur Meghan, Ash und ihre Freunde wissen von der Existenz der Eisenfeen und ihrem neuen falschen König – und können ihre Intrigen durch die Wiederbeschaffung des Zepters aufdecken.


Cover

Das deutsche Cover sieht zwar richtig schön aus, dafür das Englische nicht so wirklich. Trotzdem mag ich das deutsche Buch wegen des Titels nicht wirklich (siehe unten).


Ich und das Buch

Wie schon bei Band I muss ich einfach loswerden, dass der Titel in der Übersetzung wirklich einiges abbekommen hat. Wo im Deutschen „Plötzlich Fee – Winternacht“ zu lesen ist, lautet der Originaltitel „The Iron Daughter“, was – mal ehrlich – viel epischer ist und vor allem auch besser zur Geschichte passt.

Die Geschichte ist düster, bedrückend, unheimlich und manchmal grausam, doch immer, wenn ich „Plötzlich Fee“ lese, ploppen in meinem Kopf Bilder von Barbie in Fairytopia mit Anne Hathaway-Gesicht vor dem Hintergrund eines strahlend bunten Disney-Schlosses auf (ich hoffe man versteht meine Anspielung). Der Titel passt einfach nicht hin, ganz im Gegenteil zur englischen Reihe, die die „Iron Fey Series“ genannt werden.

Denn um die Eisenfeen geht es ja in Wirklichkeit und darum, dass sie jahrhundertelange Traditionen torpedieren, indem sie existieren. Kleine Sticheleien gegen die Konsum- und Technologiegesellschaft ist das ganze Buch allemal, da die Eisenfeen durch die Erfindungen der Menschen erschaffen wurden. Danke, Steve Jobs!

Meghan Chase ist ein total sympathischer Charakter, der langsam in die Welt der Feen eingeführt worden ist und immer wieder über ihre eigenen Füße fällt, weil sie noch immer nicht genug von dieser Welt weiß. Dagegen ist Ash ziemlich unnahbar, wie es sich für einen Winterprinzen wohl auch gehört. Trotzdem kann ich Meghans Gefühle für Ash total verstehen, denn Ash hat etwas Mysteriöses, Magisches und vor allem Unerreichbares (Hallo – Sommer vs. Winter? Das kann nicht gut gehen!) an sich, das in diesem Teil noch besser herauskommt. Denn die Lovestory nahm erst gegen Ende von Band I Fahrt auf und hat ihren Höhepunkt auch erst am Ende von Band II erreicht – mit viel Herzschmerz dazwischen.

Letztendlich muss ich aber zugeben, dass Puck aka Robin Goodfellow aka der Typ weswegen es den Sommernachtstraum gibt mein Lieblingscharakter ist. Irgendwie kann ich die halbe Dreiecksbeziehung zwischen ihm und Meghan auch verstehen, aber Puck hat das alles einfach nicht verdient. Er erinnert mich stark an die Weasley-Zwillinge aus Harry Potter, weshalb ich ihn vermutlich auch so gern habe, da die beiden meine Lieblingscharaktere sind. Trotzdem ist diese schon erwähnte halbe Dreiecksgeschichte ganz niedlich und keineswegs so nervig wie in gewissen Vampirbüchern.


Schlussplädoyer

Alles in allem ist der zweite Band der Iron Fey Series sehr gelungen. Mir gefällt er sogar noch besser als Band 1, einfach weil ich Puck viel sympathischer fand und Ash auch nicht mehr das Eis am Stiel ist, das es einmal war. Die Lovestory aus Band I wird natürlich noch ausgebaut, trotzdem besticht dieses Buch hauptsächlich mit seiner tollen Geschichte voller Mystik, Magie und Spannung.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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4 Gedanken zu „Rezension #40 {The Iron Daughter}

      • Es gibt vier Bände (Sommernacht, Winternacht, Herbstnacht, Frühlingsnacht – da kenn ich die englischen Titel nd), dann gibts „Das Geheimnis von Nimmernie“, da sind teilweise Vorgeschichten drin (zB wie Ash Methan nach Tir Na Nog bringt) und auch ein kleiner Teil mit Sequel 😙 dann gibts „The Iron Fey – The lost Prince“, was ich grad beendet hab, das ist aus Ethans Sicht wie er dann älter ist 🙂

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