Rezension #10 {Findet Nemo}

Ja, ein ziemlich alter Film, den ich gleich rezensieren werde 😀 aber ich habe einige schöne Kindheitserinnerungen mit ihm. Gerade heute haben mein Freund und ich ihn uns zusammen auf Englisch angesehen und er ist immer wieder schön. Das dazugehörige Plüschtier liegt seit unserem ersten Urlaub ins Disneyland 2011 auch in meinem Bett – und das Computerspiel habe ich früher ein ums andere Mal durchgesuchtet 😀


Findet Nemo

Ist er nicht süß?!


Eckdaten

Erscheinungsjahr: 2003

Studio: Walt Disney Studios

Dauer: 1h 36 Minuten

Bekannte Schauspieler (Stimmen): Ellen DeGeneres, Geoffrey Rush, Willem Dafoe, Anke Engelke, Christian Tramitz


Inhaltsangabe

Nemo ist der einzige Sohn von Marlin, einem Clownfisch. Der ist, nachdem er seine Kinder und Frau bei einem Hechtangriff verloren hat, überfürsorglich und vorsichtig. Doch trotz (oder vielleicht gerade wegen) seiner Vorsicht passiert es und Nemo wird von einem Taucher gefangen genommen! Marlin muss ihn natürlich retten, doch wer kann ihm helfen? Vielleicht Dorie, ein unter Amnesie leidender Plattendoktorfisch, oder drei vegetarische Haie, vielleicht aber auch Schildkröten oder ein Pelikan – oder doch ein Wal? Derweil versucht Nemo selbst, aus dem Aquarium auszubrechen – zusammen mit seinen Freunden aus dem Aquarium.


Ich und der Film

Einige Passagen kenn ich auf Deutsch in- und auswendig. Das liegt daran, dass sie im Computerspiel ständig vorkamen. Findet Nemo war einer meiner ersten DVDs, die ich bekommen habe, und dementsprechend wurde er auch oft geschaut, heute zum ersten Mal auf Englisch.

Von der Grafik her muss ich noch immer den Hut ziehen. So real, wie es vielleicht heute möglich wäre, ist der Film zwar nicht, doch er ist noch immer in sich stimmig animiert. Die Fische sehen durchaus real aus, das Schattenspiel ist richtig gut und wenn ich bedenke, welche Filme ähnlich alt sind, muss ich sagen: Hut ab vor dieser Leistung! Natürlich sieht man es, dass der Film nicht ganz neu ist, aber trotzdem ist er richtig gut gemacht!

Die Story ist meiner Meinung nach eine der schönsten, schließlich geht es ja um die unerschütterliche Liebe eines Vaters zu seinem Sohn. Die Abenteuer, die er erlebt, sind witzig und abwechslungsreich – mal ehrlich, so viele Charaktere wie in diesem Film kommen meistens nicht in Animationsfilmen vor! Dorie ist einfach der Hammer mit ihrem Gedächtnisschwund und man leidet echt mit ihr mit manchmal und denkt sich: die Arme! Aber sie ist ein so toller und witziger Charakter und ganz gegensätzlich zu Marlin, der vor allem Angst hat, dass man sie einfach mögen muss. Auch die Fische im Aquarium des Zahnarztes sind echt cool – sie alle sind insgeheim studierte Zahnärzte – und jeder hat seine verrückten Eigenheiten. Auch wenn es echt schwer ist, sich so viele Namen zu merken, kann man sie trotzdem wiedererkennen, weil sie alle so einzigartig sind.

Sprachlich ist der Film im Deutschen sehr gut besetzt mit Anke Engelke (die ich richtig toll in ihrer Rolle als Dorie finde!) und Christian Tramitz als Marlin. So viele unterschiedliche Stimmen wie in Findet Nemo gibt es in kaum einem Animationsfilm.


Schlussplädoyer

Findet Nemo ist noch von der alten Schule, als Animationsfilme noch eine Seltenheit waren, und ein richtig toller Kinderfilm. Er ist nicht brutal und gruselig wie Taran und der Zauberkessel oder gesellschaftskritisch wie Zoomania, sondern einfach nur ein toller Film, der einem zeigen möchte, wie toll Familie eigentlich sein kann und dass man manchmal über seinen eigenen Schatten springen muss.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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