Rezension #11 {Takers}

So cool wie Ocean’s Eleven!“
Das steht auf dem Cover der Blu Ray und hat mein Interesse angeregt. Gestern haben wir den Film dann angesehen – und ich wurde leider enttäuscht.


Takers

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Quelle: covershut.com; Copyright: Sony Pictures


Eckdaten

Erscheinungsjahr: 2011

Studio: Sony Pictures

Dauer: 1h 37 Minuten

FSK: 16

Bekannte Schauspieler: Matt Dillon, Paul Walker, Zoe Zaldana, Idris Elba, Chris Brown, Hayden Christensen


Inhaltsangabe

Ein eingespieltes Team raubt regelmäßig Banken aus und ist schon extrem reich, da kommt einer ihrer ehemaligen Komplizen, Ghost, aus dem Gefängnis frei. Er schlägt ihnen einen unglaublichen Coup vor: 30 Millionen Dollar aus einem Geldtransporter zu klauen. In 5 Tagen. Sie können nicht widerstehen, doch gleichzeitig ist Jack Welles, ein Cop, ihnen bereits auf der Spur. Doch dann läuft die ganze Sache irgendwie aus dem Ruder, weil nicht jeder mit offenen Karten spielt…


Ich und der Film

So cool wie Ocean’s Eleven!“ Darüber könnte ich mich die ganze Zeit aufregen. Klar, dass nichts cooler als Ocean’s Eleven sein kann, doch wenn jemand diesen Vergleich zieht, dann denke ich an Folgendes: charismatische Anführer, ein lustiges Team, ein eleganter Coup und er kriegt am Ende die Lady. Und das trifft definitiv nicht auf diesen Film zu.

Im ganzen Film gibt es vermeintlich zwei Parteien, die Bankräuber (unter ihnen Paul Walker, Idris Elba, Chris Brown etc.) und die beiden Cops (Matt Dillon und Jay Hernandez). Wer Anführer der Bande ist, ist nicht wirklich klar, es scheint als wäre Idris Elba aka Gordon Jennings der Drahtzieher, doch auch T.I. aka Ghost kommt manchmal so rüber. Ghost ist im Übrigen eine ziemlich undurchsichtige Person und hat auch noch so ein verschlagenes Gesicht, dass ich von Anfang an Misstrauen gegen ihn hatte.

Die Personen haben keine reine Weste, im Gegensatz zu der Besetzung der Ocean’s Eleven, die cool und lässig rüberkommt. Paul Walker mimt den undurchdringlichen Scharfschützen und grundsätzlich sind die Überfälle auch eher brutal als elegant.

Die Story ist nicht so ausgefeilt wie Ocean’s Eleven, aber trotzdem sehr spannend. Der Zuschauer wird von einer zur anderen Seite gezogen, aber niemals dort festgehalten. Ich konnte sowohl die Cops als auch die Bankräuber zeitweise nicht leiden und bis zum Ende wusste ich nicht, worauf der Film eigentlich hinauswollte außer geistesgestörte Action.

Und jetzt kommt auch schon das größte Manko: das Ende. Es ist – und man kann es nicht besser beschreiben – abrupt. Gerade als ich dachte: okay, jetzt kommt noch der „drei Wochen später“ Abspann. Aber nein, es kommt der richtige Abspann, der mich so ähnlich überrascht hat wie das Ende von Hobbit 2. Das hat mich richtig aus dem Konzept gebracht und aufgeregt.


Schlussplädoyer

Takers ist ein actiongeladener Bankräuberfilm, der definitiv NICHT so cool wie Ocean’s Eleven ist und auch viel brutaler. Mir hat er nicht wirklich gefallen, da das Ende mir deutlich gegen den Strich geht. Ich werde den Film vermutlich nie wieder ansehen, die Blu Ray war ein deutlicher Fehlkauf. Die Charaktere waren mir nicht sympathisch und mein Anfangsverdacht hat sich auf brutale und sehr bösartige Weise leider bestätigt. Ich bin sowieso kein Fan von übermäßiger Gewalt in Filmen, deshalb hat mich der Film überhaupt nicht überzeugt.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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