Rezension #15 {White House Down}

Über das Pendant dazu habe ich bereits vor einigen Wochen gesehen (Olympus Has Fallen mit Gerard Butler). Jetzt war – entgegen meinem Willen – White House Down dran. Und es hat mich Gott sei Dank nicht so herbe enttäuscht wie OHF! Meine Rezi zu Olympus findet ihr übrigens hier.


White House Down

White House Down

Quelle: filmfutter.com; Copyright: Sony Pictures


Eckdaten

Erscheinungsjahr: 2014

Studio: Sony Pictures

Dauer: 2h 7 Minuten

FSK: 16

Bekannte Schauspieler: Jamie Foxx, Channing Tatum, Maggie Gyllenhaal, Richard Jenkins, Jason Clark


Inhaltsangabe

Schon immer wollte John Cale (geschieden, eine 12jährige Tochter) Personenschützer des Präsidenten werden – also beim Secret Service arbeiten. Doch nach einem misslungenen Bewerbungsgespräch im Weißen Haus nimmt er seine Tochter Emily auf eine Führung durch das historische Gebäude mit. Just in diesem Moment wird das Weiße Haus von Terroristen angegriffen – und Cale muss nicht nur seine Tochter wiederfinden (die übrigens ziemlich tough ist!), sondern auch den Präsidenten beschützen – ach, und die Welt retten übrigens auch!


Ich und der Film

Wie schon erwähnt, habe ich vor ein paar Wochen Olympus Has Fallen mit Gerard Butler angeschaut – was praktisch derselbe Film ist, mit nur ein paar Ausnahmen.

Daher hat mich die Story nicht sonderlich überrascht. Klar, das Weiße Haus wird angegriffen, viele Menschen sterben, es gibt Geiseln, ein paar Verräter und die Bösen wollen die Raketenabschusscodes des Präsidenten, um einen dritten Weltkrieg auszulösen. Pretty much sums it up.
Ich fand es ein wenig enttäuschend, dass die Story tatsächlich so gleich war wie bei Olympus. Mit dem einen Unterschied, dass bei Olympus die Raketen in ihren Silos hätten gezündet, in White House Down hingegen auf Russland und China geschossen werden sollen. Ein bisschen schwach, vor allem, weil die beiden Filme fast zeitgleich in die Kinos kamen.

Vom Grad der Brutalität hat mir White House Down deutlich besser gefallen. In Olympus war mir das Ganze zu brutal, zu viel Gefoltere etc. Natürlich kennen Terroristen keine Gnade, aber die Aufmachung von White House Down gefiel mir besser, weil da nicht gleich am Anfang ein Massenmord begangen wurde. Dass der Film ab 16 ist, kann ich trotzdem nachvollziehen, ich fand ihn ab und zu auch ein bisschen übel. Aber ich mag sinnloses Abschlachten in Filmen eh nicht, weshalb ich The Dark Knight 3 auch scheiße fand (nicht nur deswegen, sondern auch wegen Batman, weil Batman scheiße ist :D).

Die Charaktere fand ich auch besser als in Olympus. Obwohl Gerard Butler auch ein Schnuckelchen ist, fand ich Channing Tatum in seiner Rolle als sich sorgender Vater und knallharter Präsidentenbeschützer besser dargestellt. Und seine Tochter Emily hat, und ich zitiere damit meinen Verlobten, „richtig dicke Eier“ 😀 Die Kleine geht übel ab in dem Film, ich habe ich die ganze Zeit gefeiert, weil das Mädchen einfach tough ist.

Der große Bonuspunkt, den ich dem Film geben muss, ist sein Witz. Olympus Has Fallen war einfach nur brutal und actionreich, White House Down hingegen hatte teilweise witzige Einlagen. Vor allem wenn es um den Präsidenten (Jamie Foxx) oder Cale (Channing Tatum) geht – die beiden waren einfach klasse zusammen. Beispielsweise muss der Präsident seine Schuhe wechseln und steht vor einem riesigen Schrank voller schwarzern Lackschuhe – und entscheidet sich für seine Air Jordans 😀 Oder er versucht mit einer Panzerfaust aus dem fahrenden Beast (seine Limo) abzuschießen, schafft es irgendwie, lässt die Panzerfaust aber fallen. Er meint „Hups, ich glaube ich habe die Panzerfaust verloren.“ Daraufhin brüllt Cale „Wie kann man eine Panzerfaust verlieren?!“, während er nur mit der Rückfahrkamera um den Brunnen des Weißen Hauses fährt und beschossen wird. Muss man gesehen haben 😀


Schlussplädoyer

Mir hat White House Down gut gefallen. Es war ein super spannender Actionfilm, der aufgelockert wurde durch seine witzigen und teilweise grotesken Einlagen. Channing Tatum und Jamie Foxx waren die ideale Besetzung für diesen Film und vor allem Cales Tochter Emily ist ein toller Charakter, der bewundernswert mutig handelt. Zwar ist der Film schon brutal, was er aber auch sein muss, aber bei Weitem nicht „Übelkeits-Brutalität“ wie teilweise bei Olympus Has Fallen.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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