Rezension #52 {Paper Princess}

Auf dieses Buch bin ich durch Vorschläge auf meinem Kindle gestoßen. Ich hatte mal wieder Lust, so etwas in der Richtung zu lesen und habe es direkt gekauft 🙂


Paper Princess

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Eckdaten

Autor: Erin Watt

Verlag: Selfpublishing

Sprache: Englisch

Erscheinungsdatum: April 2016

Band: 1 von ?

Folgeband: Broken Prince (erscheint Ende Juli); ?

Preis: 3,99 € (eBook)


Inhaltsangabe

Ella Harper ist eine Waise, denn ihre alleinerziehende Mutter starb vor Kurzem an Krebs. Jetzt hält sie sich mit Strippen über Wasser, um die Schulgebühren zu bezahlen. Ihr großer Traum: Studieren, ein besseres Leben aufbauen. Doch als Stripperin, Kellnerin und Schülerin ist das gar nicht so einfach – bis eines Tages Callum Royal auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein. Er nimmt sie mit – ins trügerische Paradies.
Denn Callum Royal ist reich, sehr reich sogar. Er bietet Ella alles, was sie möchte: eine Zukunft, Geld im Überfluss, eine gute Schule. Die einzige Bedingung ist, dass sie hierbleibt. Das scheint im ersten Moment einfach, doch bald schon stößt Ella auf Hindernisse, die abgehobene Schule zum Beispiel. Doch am allerschlimmsten sind Callums Söhne, fünf an der Zahl. Allen voran Reed Royal hat etwas gegen sie und plötzlich muss sie erneut dafür kämpfen. Für ihren Lebenswandel, aber auch für sich selbst, denn das Vorurteil, das an ihr klebt, kann man nicht so leicht abwaschen. Und Reed macht ihr die Sache auch nicht einfacher, wenn er immer so verdammt heiß aussieht …


Cover

Ich finde das Cover toll! Es ist schlicht, aber echt schön. In Farbe sieht es natürlich noch besser aus, denn dann ist es gelb-golden. Irgendwie passt es auch dazu, denn Ella fühlt sich ungewollterweise wirklich wie eine Prinzessin.


Ich und das Buch

Ich bin vollkommen ohne Erwartungen in dieses Buch eingestiegen, das war ziemlich gut. Denn hätte ich gewusst, dass es eher an After Passion heranreicht, hätte ich es wohl nicht gekauft. Aber mir gefällt es sogar besser als After Passion, Teil 2, der Ende Juli rauskommt (25.!,) ist schon vorbestellt.

Die Story beginnt schon einmal irgendwie besonders, denn Ella ist Stripperin. Ihr „struggle“ wird in Ich-Perspektive beschrieben, und das ziemlich detailreich 😀 Das ändert sich aber bald mit der Ankunft von Callum Royal, der behauptet, sein bester Freund wäre Ellas Vater gewesen. Und dann kommt sie in diesen riesigen Palast.

Ella war mir sehr sympathisch, denn sie ist bodenständig, sagt was sie denkt, und verfällt Reed nicht gleich mit Haut und Haar. Langsam erschleicht sie sich die Herzen der Royals, genauso wie es auch umgekehrt der Fall ist.

Reed hingegen ist am Anfang ein echtes Arschloch, seine Brüder genauso. Aber man merkt gleich, dass der Fokus eigentlich auf Reed liegen soll. Später jedoch entwickelt er sich zum besseren, was mir aber trotzdem auch gut gefiel. Er ist zwar ein BadBoy, aber trotzdem noch anständig, irgendwie.

Die Leidenschaft kommt in diesem Buch teilweise auch nicht zu kurz, auch wenn sie nicht im Vordergrund steht. Mir hat es gut gefallen, wie es aufgeteilt war und wie sich die Beziehung Ella – Reed entwickelt hat.

Eins noch muss man zum Namen sagen: Ich finde es super witzig, dass die Autorin den Nachnamen Royal gewählt hat. Das war natürlich Absicht, denn die Royals leben wirklich royal 😀 Aber die Wortspiele, die dann im Buch vorkommen, fand ich ziemlich witzig. Wie das Royal Decree, das Reed über Ella verhängt hat, oder das Royal Castle, das wirklich eine Art Schloss ist …

Der in den Rezensionen auf Amazon erwähnte Cliffhanger kommt – ganz ähnlich wie bei After Passion. Und wie auch schon bei After Passion erschleicht sich mir der Eindruck, dass es wieder nur ein fadenscheiniger Cliffhanger sein soll. Nämlich ein solcher, der sich auf den ersten fünf Seiten wieder auflöst. Ob das stimmt, kann bisher niemand sagen, das erfahre ich dann Ende Juli. Aber ein wenig vorhersehbar war er schon und so spannend, dass ich unbedingt weiterlesen muss, ist er auch nicht, weil ich mir denken kann, worauf es hinausläuft.


Schlussplädoyer

Paper Princess ist eine tolle Geschichte aus dem Young Adult Genre. Mir hat es sehr gut gefallen, auch weil es sich leicht und gut lesen lies. Ella und Reed, sowie die gesamte Royal Family (Wortwitz! :D), haben Leichen im Keller, die nach und nach aufgebuddelt werden, und das ist gut so. Niemand ist perfekt, obwohl es den Anschein hat. Eine gute Geschichte, auf deren zweiten Teil ich gespannt bin!

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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Ein Gedanke zu „Rezension #52 {Paper Princess}

  1. Pingback: Rezension #53 {The Siren} | thechaosdiaries

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