Verlustschmerz

So ernst wie es klingt ist es eigentlich nicht. Naja, irgendwie schon, denn es tut ja trotzdem weh.

Ich rede vom Verlustschmerz nach Beendigung eines sehr guten Buches, einer Serie, eines Film, einer Filmreihe oder eines Spiels.

1. Der Ende-gut-trotzdem-traurig-Verlustschmerz

Gerade gestern erlebte ich wieder einen solchen Verlustschmerz, als ich zum gefühlt 100. Mal die Serie Avatar – Herr der Elemente fertig geschaut habe. Einen ähnlich schlimmen Verlustschmerz hatte ich, als ich und mein Verlobter das mega hammer gute Spiel Tales of Symphonia bzw. Tales of Graces beendeten. Da dauerte mein Schmerz sogar ein paar Tage an, bis ich mich wieder auf etwas andere konzentrieren konnte 😀

Bei Avatar, Tales of Symphonia und Tales of Graces war es ziemlich traurig, dass sie endeten. Auch wenn alle drei relativ gut ausgingen, fand ich es trotzdem traurig, dass sie vorbei waren. Ich hätte noch Stunden weiterschauen bzw. spielen können und war wegen dieses Erlebnisses traurig. Doch mit dem Ende konnte ich leben, auch wenn ich gerne noch mehr gesehen hätte, deshalb finde ich diese Geschichten rückblickend auch immer noch so gut.

2. Der Ende-gut-alles-gut-Verlustschmerz

Bei manchen Geschichten jedoch ist es zwar auch ein Verlustschmerz, aber ein guter, denn man hat seinen Frieden gefunden und ich auch irgendwie glücklich, das Ende erreicht zu haben. Nicht um des Endes Willen, sondern um der Geschichte Willen. Man gönnt den Charakteren das Ende, auch wenn man gerne noch weiter bei ihnen bleiben würde. So ging es mir mit The Siren von Kiera Cass. Da kann leider kaum einer von euch mitreden, schade.

Doch auch bei Harry Potter erging es mir so. Diese Geschichte hat mich meine ganze Kindheit und Teenagerzeit über begleitet, sowohl das Buch als auch die Filme. Irgendwie fand ich es gleichzeitig schön und traurig, als ich im letzten Harry Potter die Szene am Bahnhof 19 Jahre später angeschaut habe. Doch ich habe Harry und allen anderen ihr Ende gegönnt. Einzig und allein schade ist es, dass ich das Buch nicht noch einmal von vorne lesen kann, ohne zu wissen was kommt.

3. Der Ende-doof-trotzdem-gut-Verlustschmerz

Und dann gibt es noch den dritten Verlustschmerz. Denjenigen, bei dem man sich aufregt. Denn man hat Stunden und Stunden damit verbracht, in eine Geschichte einzutauchen, freute sich über die Genialität und Epicness der Geschichte und dann hört sie auf – einfach so. Und das Ende ist kacke 😀 So ging es mir mit dem Herr der Ringe Epos. Ich habe mich tierisch aufgeregt über Frodo und noch mehr über die Tatsache, dass die Elben und Gandalf Mittelerde verließen. Das fand ich kein gelungenes Ende für dieses gigantische Werk, auch wenn ich nachvollziehen kann, weshalb Tolkien es schrieb.

Ganz ähnlich erging es mir und meinem Verlobten mit Skyrim. Da verbringt man Tage seines Lebens in einem so genialen Spiel und dann ist der Endkampf ultra unepisch. Trotzdem ist das Spiel bzw. der Film genial, aber das Ende hätte besser sein können. Verlustschmerz ja, Ärger aber auch 😀


Ich weiß nicht ob es euch auch manchmal so geht oder ob ich einfach zu verrückt bin oder zu emotional. Ich wollte es einfach mal loswerden 😉

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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2 Gedanken zu „Verlustschmerz

  1. Ach, die Sache mit dem Verlustschmerz …
    Das Gefühl bei Avatar kenn ich nur zu gut, es ist das gleiche wie bei W.i.t.c.h. (ich bezweifle, dass dir die Serie etwas sagt ^^, aber es waren beides DIE Serien meiner Kindheit *seufz*). Meistens wenn ich mich nur an die Serien erinnern, zerreißt es mir innerlich. Einerseits bin ich erfüllt voll Begeisterung, Liebe und Obsession und andereseits traurig darüber, dass die Serie zu Ende ist. Gleichzeitig ist der Wunsch, die beiden Serien nochmal das erste Mal zu sehen da. Irgendwie hasse ich dieses Gefühl, denn es stimmt mich traurig und nostalgisch zugleich.

    Gefällt 1 Person

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