Rezension #58 {Soulbound – The Return of the Elves}

Irgendwie bin ich auf meinem Kindle auf dieses eBook gestoßen. Der Klappentext war witzig geschrieben und versprach ein spannendes Buch. Letztendlich war es eher ein Dahin-Getröpfel, aber lest selbst …


Soulbound – The Return of the Elves

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Eckdaten

Autor: Bethany Adams

Verlag: Selfpublisher

Sprache: Englisch

Erscheinungsdatum: Mai 2016

Band: 1 von ?

Folgebände: noch nicht erschienen

Preis: 1,69 € (eBook)


Inhaltsangabe

Arlyns Mutter starb und hinterließ als letzten Willen, dass Arlyn, 22 Jahre alt, ihrem Vater von ihrem Tod erzählen sollte. Einfacher gesagt, als getan, denn Lyr ist ein Elb und lebt nicht mehr auf der Welt. Ihn in seiner Welt zu finden ist kein Problem, doch was sich dann ergibt, schon. Denn Kai, Lyrs bester Freund, stellt fest, dass Arlyn seine Seelenverwandte ist und begeht den Bund ohne ihr Wissen und Einverständnis. Gleichzeitig werden Welten vergiftet, Anschläge verübt und das ruhige Elbendasein merklich aus den Fugen gehoben. Arlyn muss sich nicht nur in einer neuen Welt zurechtfinden, sondern auch mit einem quasi Ehemann, den sie nicht kennt … und der über 500 Jahre älter ist als sie!


Cover

Ich traue mich schon gar nicht mehr zu sagen, dass mir das Cover nicht gefällt. Ich finde es ganz okay, aber etwas Besonderes ist es nicht…


Ich und das Buch

Im Vergleich dazu, wie schnell ich meine anderen Bücher beendet habe, hat dieses hier ziemlich lange gedauert. Das lag vermutlich, um gleich mit dem Meckern anzufangen, an der echt langsamen und langwierigen Erzählweise der Autorin. Kleinste Kleinigkeiten und unnötige Situationen werden beschrieben, die weder für den Fortgang der Handlung, noch der Entwicklung der Charaktere von Bedeutung sind. Teilweise war ich echt genervt, schon wieder eine Szene zwischen Arlyn und ihrem Vater Lyr lesen zu müssen, weil sie einfach nichts Besonderes war.

Die Schauplätze sind super begrenzt, eigentlich dreht sich alles nur um Lyrs Anwesen im Irgendwo der Welten. Richtig beschrieben ist es allerdings nicht und spektakulär kommt es einem auch nicht vor.

Was man der Autorin zugute halten muss, ist dass sie es geschafft hat, einen richtigen Elben-Flair zu erwecken. Dieses ruhige, sanfte, plätschernde Klischee eines Elben kam echt gut durch, führte bei mir aber manchmal auch zu Langeweile.

Arlyn selbst ist relativ emotionslos. Auch wenn die Autorin versucht, sie dem Leser näher zu bringen, schafft sie es doch nicht. Für mich war es eher ein Beobachten als ein Mitfiebern, was ich sehr schade finde, denn gerade die Thematik Halbelb-Rassismus, Menschen-Vorurteile und Vater-Tochter-Beziehung wäre doch aus Sicht von Arlyn (alternativ auch Lyr) interessant gewesen. Kai und Lyr sind in Ordnung, aber bei ihnen hatte ich nicht den Eindruck von steinalten Elben, wie sie nun mal sind, sondern eher von überanstrengten und genervten Mittdreißigern.

Das Buch plätschert so dahin, hat manche Spannungsspitzen, die einen aber nicht wirklich aus den Socken hauen. Das Ende fand ich zwar okay, aber nichts Besonderes und werde Teil 2 wohl auch nicht lesen, sollte er jemals erscheinen.


Schlussplädoyer

Wer auf Elben-Geschichten mit langsam dahinplätschernder Geschichte setzt, dem könnte Soulbound – The Return of the Elves wohl gefallen. Für mich war es etwas zu langatmig und unabwechslungsreich, weshalb ich Teil 2 auch nicht lesen werde.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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