Rezension #59 {Wie Blut so rot}

Nachdem ich schon über Wie Monde so silbern in höchsten Tönen gesprochen habe, musste natürlich gleich das zweite Buch her. Das habe ich innerhalb weniger Tage verschlungen und hier ist meine Rezension dazu! Enttäuscht wurde ich auf keinen Fall! 🙂


Wie Blut so rot

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Eckdaten

Autor: Marissa Meyer

Verlag: Carlsen

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: Januar 2014

Band: 2 von 4

Folgebände: Wie Sterne so golden, Wie Schnee so weiß

Preis19,99 € (Hardcover)


Inhaltsangabe

Auch wenn es ihr scheint, als hätte sie nichts im großen Gefüge der Welt zu schaffen, wurde Cinder offenbart, dass sie die Retterin der Welt sein könnte. Denn sie ist Prinzessin Selene, die rechtmäßige Erbin von Luna und damit die Einzige, die der brutalen und grausamen Königin Levana von Luna Einhalt gebieten kann. Dazu muss sie aber erst einmal fliehen, zusammen mit Carswell Thorne, einem Deserteur, der zufällig in die Schussbahn gerät.
Und auch Scarlet kommt sich vor wie ein kleines Licht in der Welt, denn ihre Großmutter ist vermisst und niemand will ihr helfen. Niemand, außer Wolf, einem vermeintlichen Straßenkämpfer, der doch irgendwie mehr mit Scarlets Großmutter zu tun hat, als er zugeben will. Und was hat sie mit Prinzessin Selene zu tun? Gar nichts? Einfach alles? Man wird es herausfinden …
Doch auch die Königin von Luna sitzt nicht nur still da, jetzt, wo sie Prinzessin Selene gefunden hat und tot sehen will – und dummerweise gerät Kai, Cinders Schwarm und Kaiser, zunehmend in ihre Fänge, wenn auch unfreiwillig …


Cover

Wie schon bei Band 1 bin ich hingerissen von der Schönheit des Covers! Es sieht einfach so so so toll aus – ich musste es ungeachtet des (für mich) hohen Preises einfach haben! Doch auch das englische Cover gefällt mir richtig gut – es passt genau zur Stimmung, die das Buch verbreitet, wenn man es liest: Futuristisch, geheimnisvoll, spannend. Macht euch selbst ein Bild, ich finde beide Cover klasse:


Ich und das Buch

Anfangs dachte ich noch, der Fokus liege bei diesem Buch allein auf Scarlet, die ja offensichtlich Kotkäppchen darstellen soll. Doch dem ist nicht so. Regelmäßig schwanken die Perspektiven in diesem Buch hin und her. Einerseits erlebt man Scarlets Geschichte mit, wie sie ihre Großmutter sucht und langsam mit Wolf warm wird. Andererseits muss man natürlich erfahren, was Cinder so treibt, Staatsfeind Nummer eins. Und zuletzt bekommt man noch Kais Handlungen mit, der jetzt Kaiser ist und ziemlich in der Kacke sitzt, denn Levana, die dumme Kuh, setzt ihm ständig zu. Kein Wunder, dass er sich da nicht auf Cinder konzentrieren kann – sehr schade 😉

Wo in Band 1 noch das futuristische Leben in einem neuen Tokyo im Vordergrund stand, sieht man in Band 2 ein ganz anderes Leben vor sich: in Europa, besser gesagt Frankreich. Scarlet und ihre verschwundene Großmutter leben abgeschieden auf einem Bauernhof und noch genauso, wie es heutige Bauern auch tun. Natürlich haben sie auch Hover und Net Screens, aber das Leben ist einfacher als in der Großstadt und dem ähnlicher, was wir kennen.
Cinders Leben spielt sich natürlich eher auf der Flucht ab, genauer gesagt in einer Albatros, Thornes gekapertem Schiff.
Zum Schluss gewinnen wir noch einen Eindruck vom zukünftigen Paris, der Louvre ist eingestürzt und geplündert – erneut sehr schade.

Was man an diesem Buch bzw. der Reihe sehr gut merkt, ist wie durchdacht die Autorin an die Geschichte herangegangen ist. Kein Detail sitzt am falschen Platz, Charaktere von Band 1 leben in Band 2 und 3 wieder auf oder werden erst richtig. Alles fügt sich zusammen, die Handlungsstränge verweben sich immer mehr miteinander. Das hat mich sehr beeindruckt und begeistert, denn man merkt beim Lesen, dass hier ein kluges Köpfchen dahinter war, das sich wirklich Gedanken um das Gesamtbild gemacht hat.

Die neuen Charaktere Scarlet, Wolf und Thorne sind allesamt sympathisch.
Thorne ist ein kleiner Aufschneider und erinnert mich  zunehmend an Captain Jack Sparrow – gerade weil er ja auch ein Schiff geklaut hat und sich zum Captain ernannt hat.
Scarlet ist irgendwie unterhaltsam, weil sie ständig ausrastet und Wolf verprügelt. Sie ist definitiv ein taffes Mädchen!
Und Wolf ist tatsächlich ein Wolf – gerade sein hundeähnliches Verhalten passt richtig gut zu ihm und lässt ihn lebendig wirken – und ich mag ich irgendwie 🙂

Auch die Geschichte ist spannend, hat viele Wendungen und wunderbare neue Charaktere. Ich finde es klasse, wie gut durchdacht das alles ist und konnte das Buch kaum aus der Hand legen!


Schlussplädoyer

Auch Wie Blut so rot ist ein spannendes, tolles Buch mit Sci Fi, Minilovestory und viel Spannung. Wer Wie Monde so silbern gelesen hat, sollte unbedingt bei Band 2 weitermachen, doch ich bezweifle stark, dass irgendjemand es geschafft hätte, sich davon loszureißen, so gut ist die Geschichte! 🙂

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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2 Gedanken zu „Rezension #59 {Wie Blut so rot}

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