Rezension #60 {Hope & Despair – Hoffnungsschatten}

Das Buch ist mir bei Carlsen ins Auge gefallen und weil das eBook nur 3,99 € kostet, habe ich es mir direkt geholt und zu lesen angefangen – und am ersten Abend gleich 80 % geschafft! :O


Hope & Despair – Hoffnungsschatten

Quelle: carlsen.de

Quelle: carlsen.de


Eckdaten

Autor: Carina Mueller

Verlag: Carlsen

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: April 2016

Band: 1 von 2

Folgebände: Hope & Despair – Hoffnungsnacht

Preis: 3,99 € (eBook)


Inhaltsangabe

Zwölf Außerirdische leben unter und: sechs Probas und sechs Improbas. Probas, alle weiblich, verbreiten die guten Gefühle der Menschheit, wie Liebe, Loyalität, Mitleid … Die männlichen Improbas verbreiten Hass, Grausamkeit, Verrat … und trachten den Probas nach dem Leben. Doch Hope und ihre Schwestern verstecken sich gut, bis sie eines Tages gefunden und verschleppt werden. Alle, außer Hope. Ihr Gegenpart, Despair, die Verzweiflung, sucht buchstäblich verzweifelt nach ihr – ein Aufeinandertreffen sollte möglichst vermieden werden. Doch wie es bei Menschen heißt: Gegensätze ziehen sich an, so drehen sich Hope und Despair beständig umeinander, Verderben oder Erlösung des anderen? Das wird sich zeigen …


Cover

Quelle: carlsen.de

Quelle: carlsen.de

Mir gefällt das Cover ziemlich gut und glücklicherweise werde Hope und Despair auch genauso im Buch beschrieben, wie sie auf dem Cover zu sehen sind. Die Gegensätze, die sie darstellen, werden hier auch gut zum Ausdruck gebracht. Da die Autorin deutsch ist, gibt es kein englisches Cover, das ich vergleichen könnte. Aber das deutsche Cover stellt mich sehr gut zufrieden 🙂


Ich und das Buch

Hope und Despair sind wirklich zwei unterschiedliche Charaktere. Hope ist leichtfüßig, naiv und ein wenig langsam, Despair dagegen immer auf hundertachtzig und sauer. Das macht er natürlich, um nicht in Verzweiflung zu versinken, wie es manch anderer vielleicht tun würde.

Ich finde die Idee der Gefühle ziemlich cool. Ähnlich wie die Büchse der Pandora irgendwie, nur dass es ebenfalls gute Gefühle in der Welt gibt. Diese sind übrigens die sechs Mädchen Hope, Love, Loyalty, Modesty, Mercy und Honesty. Die Jungs heißen in dazugehöriger Reihenfolge Despair, Hate, Treason, Greed, Cruel, und Lie und sind allesamt ziemlich sauer auf die Mädels. Die Begründung ist wie folgt: Hoffnung verblendet die Menschen und lenkt sie von der grausamen Realität ab. Und wenn diese die Menschen dann einholt, dann hat die Hoffnung nichts gebracht außer leere Versprechungen. Deshalb muss Despair auch Hope umschulen, damit diese auch zu Verzweiflung wird. Das muss natürlich verhindert werden. Die Begründung ist an sich echt nachvollziehbar und nur Despairs Charakter haben wir es zu verdanken, dass er die verdrehte Logik dahinter irgendwann durchschaut.

Natürlich ist das Buch eine Art Lovestory, es heißt ja auch schon so. Da ist ja klar, was sich anbahnen soll. Doch die Umstände, das Umschulen, die dazu führen, dass sich Hope und Despair kennenlernen, machen die Sache interessant – naja, das ist vielleicht das falsche Wort, denn die gefangenen Probas werden von ihren Improbas gefoltert und gequält. Doch gerade diese Umstände machen es so … naja interessant eben, wie Hope und Despair sich verlieben.

Hope ist zu anfangs noch ziemlich leichtsinnig, das legt sich aber bald, nachdem sie feststellen musste, dass ihre Schwestern, vor allem Love, gefoltert werden, um sie umzuschulen. Sie ist milde und freundlich, kann aber trotzdem austeilen, wenn es sein muss.
Despair macht natürlich eine viel größere Wandlung durch, denn er muss erst mal seinen Hass überwinden und erkennen, wie falsch er lag. Sein offenkundiges Mitleid mit der armen Love, die es wirklich nicht leicht hat, trägt dazu bei. Doch auch Hope spielt natürlich eine ganz große Rolle für ihn, wie er später erkennt.

Das Setting spielt hauptsächlich in Despairs Haus sowie dem Stützpunkt der Improbas, wo die Mädchen außer Hope gefoltert werden. Ab und zu kommen andere Settings dazu und wieder weg, was die Sache schön auflockert.

Dadurch gewinnt die Story immer wieder an Fahrt, wird langsamer und schneller. Ab und zu hat es mir etwas genervt, dass Despair ständig zwischen seinem Haus und dem Stützpunkt hin und her fährt und sich offenbar nicht entscheiden konnte – doch ich selbst war auch gespannt darauf, wie es Love und den anderen geht und drückte fest die Daumen.


Schlussplädoyer

Zwischen Hope & Despair entwickelt sich eine tolle Lovestory, die klein anfängt und sich langsam ausbreitet. Dass das Buch nicht abschließt, war klar, doch trotzdem kann man das Ende halbwegs stehen lassen. Mir hat Despairs Entwicklung sehr gut gefallen, die nur schleichend, aber sehr gut nachvollziehbar voranging – genauso wie ich es erwartet hätte. Band 2 habe ich auch gleich danach gekauft und bin gerade am Lesen, er verspricht genauso interessant zu werden wie Band 1!

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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3 Gedanken zu „Rezension #60 {Hope & Despair – Hoffnungsschatten}

  1. Pingback: Rezension #61 {Luca & Allegra – Liebe keinen Montague} | thechaosdiaries

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