Rezension #67 {Plötzlich Fee – Frühlingsnacht}

 

Freundlicherweise wurde mir dieses Buch vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt – noch mal danke dafür! Der „vierte“ Teil der Iron-Fey-Saga ist etwas anders als die vorhergehenden… und genauso gut? Da es der vierte Teil ist, ergeht diese Rezension nicht spoilerfrei. Wäre auch gar nicht möglich 😀


Plötzlich Fee – Frühlingsnacht

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Copyright: Heyne


Inhaltsangabe

Ash, der Winterprinz, hat für seine Liebe zu Meghan bereits alles riskiert. Er stellte sich gegen seine eigene Mutter, die eisige Königin Mab, er wurde aus Nimmernie verstoßen, und sein einstiger bester Freund Puck ist inzwischen sein Rivale. Eigentlich müssten nun endlich bessere Zeiten anbrechen, denn die Eisernen Feen sind geschlagen, und Meghan wurde zur rechtmäßigen Königin ihres Reiches gekrönt. Doch Ash kann in diesem Reich nur dann überleben, wenn er das Einzige, was ihm von Mabs Erbe noch geblieben ist, preisgibt: seine Unsterblichkeit. Und so steht für Meghan und Ash ein weiteres Mal alles auf dem Spiel. In seiner dunkelsten Stunde muss der Winterprinz eine Entscheidung fällen, die ihm Meghan nicht abnehmen kann. Wird ihre Liebe stark genug sein, die Schatten der Vergangenheit zu besiegen?


Cover

Natürlich wird das Cover der Reihe hiermit fortgeführt. Es sieht wie immer super aus, nur das Rosa mag ich nicht so… Gut, zu Frühling passt es schon, doch zu Ash irgendwie nicht wirklich. Im Englischen heißt das Ganze ja The Iron Knight, was ich einen viel schöneren Titel finde als Plötzlich Fee – Frühlingsnacht. Das Cover ist aber auch nicht so toll 😀


Ich und das Buch

Erst einmal war es eine riesige Umstellung, das Buch in Deutsch zu lesen. The Iron Fey 1 – 3 habe ich nämlich in Englisch verschlungen, sodass es für mich erst mal eine Umgewöhnung war, Nimmernie und Eiserne Königin etc. zu lesen. Auch wenn die englischen Begriffe doch irgendwie schöner von den Lippen gehen, muss ich hier ein Lob für die Übersetzung aussprechen, denn ich habe mich sehr schnell eingefunden.

Dieses Mal ist alles aus Sicht von Ash, dem eisernen Ritter (siehe englischer Titel) geschrieben, natürlich wie immer in Ich-Form. Darauf war ich ehrlich gesagt nicht vorbereitet gewesen, als ich angefangen habe, konnte mich aber schnell zurechtfinden. Trotzdem fand ich Meghan irgendwie sympathische und auch Ash wirkte von ihrer Warte aus irgendwie cooler.

Die Ganze Geschichte ist ja eigentlich darauf ausgerichtet, dass Ash seine Meghan endlich wiedersehen kann. Ash muss zum Menschen werden und wie macht man das? Man muss eine Seele erringen! Am Ende der Welt! Mit tausend Gefahren! Und bösen Dingen! Und … ach, es scheint natürlich unmöglich. Dass dann natürlich noch Gefährten dabei sein müssen, ist ja klar.

Die Gefährten sind natürlich Grimalkin – den ich ja abgöttisch liebe, weil er einfach perfekt getroffen ist, eine Mischung aus Grinsekatze und normaler Katze, der alles am Allerwertesten vorbei geht, aber trotzdem immer aushilft -, Puck – den ich auch ins Herz geschlossen habe; vor allem seine Raben-Fähigkeit ist richtig cool -, und dann noch zwei Charaktere, die halbwegs neu sind:
Zum Einen der Große Böse Wolf, der sich aus einem fadenscheinigen Grund ihnen anschließt. An sich relativ unnötig, aber die Reibereien zwischen Grim und ihm sind echt lustig.
Und dann noch Ariella – die werte Dame, wegen der der große Krieg zwischen Puck und Ash angefangen hat. Ist sie jetzt noch am Leben oder doch nicht? Wieso hat sie die ganze Zeit geschwiegen. Ich fand ihren Auftritt ein bisschen mager und es irgendwie doof, dass Ash sich jetzt auch noch im Klaren sein muss, ob er nun Ariella oder Meghan liebt.

Diese Entscheidung ist für mich übrigens nicht so gut rausgekommen. Ash schwankt für meinen Geschmack zuuu sehr zwischen beiden Seiten. Einerseits verständlich, andererseits irgendwie bescheuert, wenn man überlegt, was er alles durchmacht. Und Ariella ist jetzt nicht die Freude in Person, die ging mir teilweise gehörig auf den Keks.

Eine tolle Szene fand ich ganz am Ende, als Ash vor Augen geführt wird, was passiert, wenn er ein Mensch ist. Die geht gefühlt ewig, doch ist recht eindrucksvoll. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie das gut gehen kann. Denn ich hätte nicht mit Ashs Schicksal in dieser Zukunft tauschen wollen.

Alles in allem war das Buch ganz gut. Mehr leider nicht, irgendwie hat mir das große Ganze daran gefehlt. Ich wäre eher zufrieden gewesen, wenn Ash am Ende von Band 3 noch irgendwie mit Meghan ins Eiserne Reich gegangen wäre. Doch so, ein ganzes Buch auf der Suche nach einer Seele, das war mir etwas zu ausschweifend und teilweise auch recht unspannend.


Schlussplädoyer

Plötzlich Fee – Frühlingsnacht war für mich jetzt nicht direkt eine Bereicherung zur der Iron Fey Saga. Wer mit dem Ende aus Band 3 nicht zufrieden ist, so wie ich es war, der kann natürlich weiterlesen. Mich hat es allerdings nicht wirklich gefesselt, weil es mir für diesen Zweck zu langatmig war. Eine Kurzgeschichte dazu hätte es auch getan. Trotzdem gab es ein paar schöne Dinge, die ich gern gelesen habe. Stellenweise habe ich natürlich auch über Grim und den Wolf gelacht, doch ein Muss ist es für Fans von Meghan und Ash für mein Empfinden nicht.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

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5 Gedanken zu „Rezension #67 {Plötzlich Fee – Frühlingsnacht}

  1. Huhu,

    ich mochte den Teil ja auch wieder sehr gern, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Die Welt hat einiges zu bieten und das ist toll.

    Was du aber ansprichst was dir nicht so gefallen hat, merke ich gerade wieder bei Talon 3. Da gehts auch nur noch darum einer Sache hinterherzujagen und so viele Gefahren wie möglich mitzunehmen ohne groß irgendwas anderes dabei. Das fand ich dann doch nicht mehr so toll. Sowas find ich immer schade. Wenn das ganze Potential einer grundsätzlich tollen Idee nur auf sowas verwendet wird. Das ist meist nicht meins. Trotzdem hat die Reihe was.

    LG corly

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Bloggestöber 7: 11/12 2016 | Corlys Lesewelt

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