And the winner is…

Türchen 11 des Blogger-Adventskalenders hat sich um 12 Uhr heute Nacht geschlossen und nun winkt drei glücklichen Gewinnern ein Buchpaket!
Heute Morgen habe ich kräftig ausgelost. Mein Freund hat die Losfee gespielt und mit mir zusammen die Verlosung vorbereitet 🙂

29 tolle Menschen haben bei meinem Gewinnspiele mitgemacht! Obwohl ich gerne jedem von euch etwas schenken wollte, einfach weil ihr so tolle Menschen seid, geht das ja leider nicht, da es nur drei Gewinner gibt.

Seid bitte nicht traurig, wenn ihr es nicht geworden seid! Im Januar verlose ich wieder etwas Tolles, weil ich seit Kurzem über 100 Follower habe!

Und wer hat nun gewonnen?

Herzlichen Glückwunsch an Isa von Isa’s Bücherregal, Jill und Ina von diebuchblogger! 🙂

Und folgendes Paket ist demnächst auf dem Weg zu euch!

Mein Buch „Zeitsteinwirrwarr“, ein Lesezeichen, eine Zeitsteinwirrwarr-Visitenkarte und drei Blog-Minicards!

Nochmal herzlichen Glückwunsch! Meldet euch bitte bei mir unter thechaosdiary@gmail.com mit eurer Adresse… Vielleicht ist es dann schon am Montag auf dem Weg zu euch 🙂

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

Selfpublisher sein (IV)

Dieses Kapitel kann ich relativ kurz halten 😀

Lektorat … or not?

Beim Selfpublishing wird oft bemängelt, dass die veröffentlichten Bücher zu viele Schreib- oder Satzfehler enthalten. Daher ist ein Lektorat doch ganz nützlich, oder?

Aaaaber der große Nachteil beim „privaten“ Lektorat (also ohne einen seriösen Verlag dahinter, der das kostenlos übernimmt) ist der Preis, denn bei einem 300-Seiten-Buch geht das locker über einen (oder zwei oder drei) Tausender hinaus. Doch Lektorat beinhaltet ja nicht nur die Rechtschreibkorrektur, auch inhaltliche Mängel oder Verbesserungen werden aufgedeckt. Ich kann das aus eigener Erfahrung sagen, da ich bei Oetinger34 ein Buchprojekt am Laufen halte und mit einer Junior-Lektorin zusammenarbeiten. Die Tipps, die sie mir gibt, sind extrem hilfreich und können das Buch qualitativ wirklich verbessern.

Selbst lektorieren ist natürlich die kostenlose Option, allerdings nicht unbedingt besser – oder schneller! Denn als Autor wird man irgendwann textblind, wirklich! Ich habe das Buch, bevor ich es zum ersten Mal verschenkte, zweimal komplett Korrektur gelesen, und als ich es dann meinen Freunden gab, waren pro Seite noch mindestens 2 Fehler drin… das ist vollkommen normal!
Die beste Möglichkeit, das Buch kostenlos zu korrigieren, ist es so vielen Freunden und Bekannten wie möglich zu geben. Am besten nacheinander, dass jeder eine verbessertere Version liest. Das ist aufwändig und dauert sehr sehr lange, kann aber denselben Effekt haben wie bei einem professionellen Lektorat – nur mit weniger inhaltlichen Anmerkungen.


Wie ich es handhabe …

Ich habe die kostenlose Variante gewählt. Allerdings dauerte es bei mir demnach ein halbes Jahr, bis alle Testleser es korrigiert hatten. Das lag auch daran, dass ich den Plot gegen Ende hin sehr oft noch einmal umgeschrieben habe, ansonsten hätte es wohl nicht mehr so lange gedauert. Aber einige Monate sollte man echt einkalkulieren! Schlussendlich hatte ich einen (fast) einwandfreien Text vor mir, den ich dann auch veröffentlichte. Wie er mit einem professionellen Lektor heute aussähe, weiß ich allerdings nicht… Falls ich irgendwann einmal genug Geld verdiene, um mir ein Lektorat locker leisten zu können, werde ich es definitiv ausprobieren!

Demnächst erkläre ich dann, wie man ein eBook- oder Printpassendes Dokument erstellt.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

Selfpublisher sein (III)

Letztes Mal ging es ja um die Art des Selfpublishing, heute ist das Thema Cover dran. Ein sehr spannendes Thema, wie ich finde, denn der Satz

Never judge a book by its cover

ist zwar wahr, aber unrealistisch. Mal ehrlich, wer lässt sich nicht vom Cover eines Buches beeinflussen? Spätestens wenn ich das Gelb der Reclam-Heftchen sehe, weiß ich, dass ich zu denjenigen gehöre, die Wert auf ein gutes Cover legen.

Als Selfpublisher musst du dir natürlich auch Gedanken über das Cover machen (außer du gehst zu unseriösen Verlagen, die dir fürs Covergestalten noch was berechnen)! Daher gibt es folgende vier Optionen:

Professionelles Cover – vom Coverdesigner

Den Vorteil wird wohl jeder verstehen: Es sieht professionell aus! Nachteil ist natürlich der Preis, denn Covergestalter sind meistens nicht billig. Möchte man dann noch eine Printversion haben, also Front mit Rückseite dazu, kostet das noch ein Sümmchen mehr.

Professionelles Cover – vom Wettbewerb

Es gibt Websites, die bekannteste ist 99design, welche eine Art Wettbewerb aus dem Cover machen. Man registriert sich und je nachdem, wieviel Geld man zahlt (von ca. 300 € bis über 1.000 €), erhält man zwischen 30 und 100 Designs. Die Idee ist, dass dort Designer angemeldet sind, die sich für dein Projekt interessieren und einen Designvorschlag bieten, den du dann annehmen kannst. Ist allerdings nicht wirklich billiger als beim Designer direkt, man bekommt halt nur mehr Cover auf einmal, die einem aber im schlechtesten Fall alle nicht gefallen könnten…

Professionelles Cover – Massenware

Ich weiß, dass der Begriff „Massenware“ negativ behaftet ist, aber eigentlich trifft er den Nagel auf den Kopf. Denn es gibt mittlerweile Internetseiten, auf denen Coverdesigner bereits fertige Cover anbieten, in die man nur noch den Autornamen und Titel einfügen muss… die kosten um die 50 bis 70 €, ein wirklich lachhafter Preis im Vergleich zu den Covern nach Maß. Allerdings kann man das halt nicht bei jedem Genre machen. Spezialgenres werden nicht so häufig bedient, logischerweise. Liebesroman-Cover z.B. kann man allerdings guten Gewissens so kaufen.

Selbst gemachtes Cover

Natürlich kann man das Cover auch selbst machen, Photoshop oder andere Softwares stehen einem nur zu gerne zur Verfügung, spezielle Softwares gibt es übrigens auch. Nachteil ist, dass man – wie ich finde – ein Laien-Cover recht leicht aus der Masse der Proficover herausdeuten kann, meistens zu dessen Nachteil… Aber wer sich gut mit solchen Sachen auskennt oder auch selbst künstlerisch veranlagt ist – wieso nicht?


Wie ich es handhabe …

Ich persönlich habe mich für ein professionelles Cover direkt vom Designer entschieden, Variante 1 sozusagen. Da ich selbst dazu tendiere, Bücher häufig nach Covern zu beurteilen, bin ich der Ansicht, ich sollte mit meinem eigenen Cover auch zufrieden sein – und das war mir nur mit einem Proficover möglich. Daher habe ich das Geld auch gerne ausgegeben und bin total zufrieden mit meinem Cover. Ich untertreibe – ich LIEBE es 😀 Und um offen und ehrlich zu euch zu sein: Das war mir dann die 350 € wert!

Nächstes Mal geht es um das Lektorat, ein recht kurzes Kapitel 🙂

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

Selfpublisher sein (II)

Hat man sich endlich dafür entschieden, Selfpublisher zu werden bzw. zu sein, dann kommen weitere Fragen auf, die dringend beantwortet werden müssen:

eBook oder Print? Oder beides?!

Klar, der Selfpublisher-eBook-Style ist der häufigste, doch warum nicht auch noch eine Printversion des eigenen Buches? Sieht schön aus im Regal und kostet relativ wenig … je nachdem, wohin man geht.

Bei eBooks gibt es viele Möglichkeiten, die bekannteste ist wohl Kindle Direct Publishing von Amazon. Nachteil ist meiner Meinung nach die geringe Erreichbarkeit, denn das eBook ist dann nur in den Kindle Stores erhältlich und für viele Reader (wie z.B. tolino etc.) nicht lesbar, da Amazon seine eigene Schiene fährt – eBooks für das Kindle sind im Format mobi, für alle anderen Reader im Format epub.

Natürlich musste ich mir ebenfalls die Frage des eBook-Vertriebs stellen und kam dadurch auf die Distributor-Seite neobooks. Diese dient als sog. Distributor, konvertiert dein Dokument in ein eBook und sendet es an eine Liste von Händlern, bei denen es dann gekauft werden kann. So ist mein eBook bei Amazon, Thalia, Hugendubel, iTunes, Weltbild und vielen weiteren Stores erhältlich. Natürlich behält neobooks dafür noch etwas ein, im Schnitt kommt aber genauso viel Geld dabei heraus wie bei den meisten direkten Anbietern.

Dann gibt es noch die Print-Versionen. Die kann man ganz klassisch natürlich bei unseriösen Verlagen in Auftrag nehmen, allerdings gegen eine Abnahmegebühr. Das heißt, man muss die erste Auflage von vielleicht 100 Stück vorab zahlen, evtl. sogar mit Lagergebühren. Und bei 10 € das Stück kann das schon ans Geld gehen.

Eine elegante Lösung, wie ich finde, bietet da der Book-On-Demand-Dienst. Hierbei steht das Buch nur als Dokument zur Verfügung und wird extra für den Käufer gedruckt. Das macht die Lagerkosten hinfällig, allerdings die Bücher teurer (oder im Umkehrschluss das Honorar niedriger, falls man den Preis halten möchte). BoD, epubli oder Amazon createspace (letzteres in Englisch) sind bekannte Anbieter dieses Verkaufsprinzips. Allerdings: Das Dokument muss druckfertig sein, kein Lektorat, kein externes Bearbeiten. Man muss das Buch von vorne bis hinten geplant haben, mit den ersten Leerseiten, dem Impressum, dem Inhaltsverzeichnis etc. Aber wenn man den Haupttext mal hat, ist das gar keine so große Arbeit mehr…

Und schlussendlich: die Hybriden! Anbieter wie Amazon createspace, epubli oder BoD bieten einem an, sowohl eBook, als auch Printversion zu vertreiben. Das kann unter Umständen ebenfalls eine Option sein…


Wie ich es handhabe …

Ich persönlich bin mit meinem eBook bei neobooks und habe bisher keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Das einstellen war einfach und klappt nun reibungslos.

Mit der Printversion war es da etwas anders: Zuerst war ich bei epubli, was den Vorteil hatte, dass das Buch auch von Händlern bzw. Läden direkt gekauft werden konnte (bei createspace geht das nicht!). Da das Buch aber wegen den extrem hohen Druckkosten bei fast 20 € (für Softcover – das zahlt doch keiner!) lag, ging ich nach einem Monat direkt weiter zu createspace. Die Seite ist zwar in Englisch, das Einstellen funktionierte allerdings genauso gut wie bei neobooks und bisher gab es auch keine Querelen. Dadurch ist das Buch allerdings nur via Amazon bestellbar, was mir allerdings nichts ausmacht. Das Honorar ist vergleichsweise ebenfalls im Normalbereich.

Allerdings überlege ist schon seit geraumer Zeit, doch zu BoD zu wechseln, werde das aber bestenfalls erst im Februar machen, wenn ich mehr Zeit und Geduld habe…

Im nächsten Teil geht es dann um das Thema Covergestaltung!

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

Selfpublisher sein (I)

Fast ein halbes Jahr liegt nun die Veröffentlichung meines ersten Buches zurück und ich weiß noch genau, wie viel Arbeit es mich gekostet hat, alles einzurichten. Ich dachte mir, vielleicht schreibe ich mal meine Erlebnisse in puncto Selfpublishing auf. Folgende Entscheidung sollte man zu allererste fällen:

Selfpublishing or not?

Vorteile gibt es wie Nachteile, bei einem Verlagsvertrag wie bei der Tätigkeit als Selfpublisher. Ein seriöser Verlag lektoriert und verlegt dein Buch kostenlos, unseriöse Verlage verlangen Druck- oder Lektoratgebühren sowie die Übernahme einer ersten Auflage, was schnell in mehreren tausenden Euros enden kann…
Die Suche nach Verlagen kann sich denkbar schwierig gestalten, da man erst einmal die passenden herausfinden muss. Das richtet sich nach dem Verlagsprogramm, welches man auf ihren Websites abrufen kann. Teilweise gibt es bereits Listen für z.B. Fantasyverlage, die man dann durchgehen kann.
Hat man sich für Verlage entschieden, denen man das Manuskript vorlegen möchte, muss man noch nachschauen, wie oder wann man die Entscheidung mitgeteilt bekommt. Meistens steht auf den Websites Folgendes: Wenn wir uns nicht innerhalb der nächsten ___ Monate (meistens maximal 6) bei Ihnen melden, sehen Sie ihr Manuskript als abgelehnt an.

Und das war bei mir der Punkt, an dem ich mich für das Selfpublishing entschieden habe. Denn ich wollte nicht ein halbes Jahr abwarten, nur um dann eventuell keine Rückmeldung zu bekommen. Letztendlich hat es zwar noch ein halbes Jahr gedauert, bis ich mein Buch veröffentlichte, weil ich es bis zur Perfektion überarbeitet habe, aber das ist etwas Anderes.

Diese Grundsatzentscheidung sollte man recht früh treffen, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

Weiter geht es dann nächstes Mal mit der Frage, welche Art von Selfpublisher man sein möchte!

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

Über Kapitel-Titel

Kapitel-Titel klingt doch irgendwie falsch. Sollte ich besser Kapitelüberschrift sagen? Nun, ihr wisst, was ich meine.

Ich persönlich tue mich da immer extreeeem schwer. Ich will keine bloßen Zahlen oder „Kapitel 1„-Zeug, das passt nicht zu Amy. Stattdessen möchte ich witzige Titel, die etwas über den bevorstehenden Inhalt aussagen, aber nicht zu viel verraten. Und das ist ziemlich schwierig.

Soll ich euch mein Geheimnis für gute Überschriften verraten? Ich habe keins. Leider. Ich hätte gern eins, ein Erfolgsrezept für gute Kapitelüberschriften. Dann würde mir die ganze Sache nicht so schwer fallen.

Und rückblickend betrachtet habe ich die Sache recht gut gemacht, zumindest teilweise. Ich meine, wer das Buch gelesen hat, der wird vielleicht bemerkt haben, dass „Nachbeben“ bewusst gewählt wurde. Auf diesen Titel bin ich übrigens besonders stolz.

Und damit ihr euch nicht denkt: Mann ist das langweilig, ich lese lieber nicht weiter. In meiner mir selbst gewährten allwissenden Funktion zu den Geschehnissen von Orktohuwabohu kann ich ja ein bisschen spoilern.

Der Kapitel-Titel, an dessen Inhalt ich momentan sitze bzw. knabbere, lautet:

Können Orks Tollwut bekommen?

Mir gefällt er noch nicht ganz, vielleicht wird er noch überarbeitet. Aber jetzt wisst ihr schon wieder mehr über meine Geschichte…
Also, was meint ihr: Können Orks Tollwut bekommen oder nicht? 😀

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

Lesung {aaaaah, ich bin nervös!}

Hallihallo!

Ich bin schon ganz hibbelig wegen heute Abend. Um 17:30 Uhr ist ja meine erste Lesung zu Zeitsteinwirrwarr in Mannheim! Ich glaube zwar kaum, dass irgendjemand außer Leuten, die ich kenne, kommen werden, aber was soll’s. Ist trotzdem die erste Lesung für mich und deshalb bin ich schon meeeega aufgeregt! Ich denke, ich werde den ganzen Tag über die Stelle proben, aber Versprecher werden vermutlich trotzdem drin sein 😀

Naja, ich bin jedenfalls sehr gespannt auf heute Abend. Und wenn das Ganze vorbei ist, gönn ich mir ein leckeres Essen in Mannheim 😉

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

Amys unwahre Geschichten

Hier kommt ein kleiner Leckerbissen, den ich in einer meiner Schatzkisten gefunden habe: ein Tagebucheintrag von Amy aus frühester Vergangenheit! Es ist eigentlich nur ein beschriebenes Blatt Papier, aber ich dachte, ich zeige euch mal, wie meine früheren Gedanken zu Amy aussahen 😉

Ich muss euch aber vorwarnen! Dieser Eintrag ist etwa 7 Jahre alt, zu dieser Zeit war Amy und ihre Geschichte nicht mehr als Bruchstücke in meinem Kopf. Alles, was ihr im Folgenden lest, hat nicht unbedingt etwas mit den Chaostagebüchern zu tun.

Wie kam ich dazu? Ich weiß noch, dass ich einmal sagte, ich würde niemals Schriftstellerin werden. Naja, so schnell kann man sich irren. Ich bin nicht gut im Schreiben, das war ich noch nie. Man kann zwar nicht von Schulnoten ausgehen, aber ich fand mich noch nie so gut. Fynn meint, ich würde genau das schreiben, was ich denke, selbst wenn ich nur Unsinn denke. Blaaa. Zum Beispiel. Ich achte eben darauf, nicht zu einer vielköpfigen Menge, sondern zu einem einzelnen Leser zu sprechen. Er soll das Gefühl haben, in mein Privatleben eingedrungen zu sein. Ich versuche im Prinzip, nur zu meinem Tagebuch zu reden. Ich weiß nicht, ob es funktioniert, aber ich versuche es. Ursprünglich hatte ich gar nicht vor zu schreiben. Aber mein Psychologe meinte, ich solle meine Erlebnisse verarbeiten, indem ich sie zu Papier bringe. Dann würden laut ihm meine schrecklichen Albträume aufhören. Ein Appell an dich, lieber Leser: Bei schrecklichen Ereignissen lohnt es sich, es sich von der Seele zu schreiben/ zu weinen. Mein Psychiater meinte, ich solle es verbrennen, aber ich hab es nicht gemacht, weil ich dachte, wenn ich sie verbrenne, müsste ich sie wieder aufschreiben, sollte ich wieder Albträume bekommen. Er las sie niemals durch, besprach sie nie, aber es half. Eines verhängnisvollen Tages fand mein Stiefbruder ein paar Manuskripte und las sie am darauffolgenden Abend vor. Ich bekam schreckliche Halluzinationen und weinte. Er entschuldigte sich mehrfach, aber die darauffolgenden Tage war ich geistig so schockiert, dass mich keiner ansprach. Zwei Monate später sprach mich ein guter Freund meines Stiefvaters an. Er war Lektor und hatte durch meinen Stiefvater einen Teil meiner Manuskripte in die Hände bekommen. Er war begeistert und drängte mich, damit zu einem Verlag zu gehen. Nach wochenlangem Nachdenken beschloss ich, dem zuzustimmen. Die Albträume waren wieder schlimmer geworden, vielleicht würden sie aufhören, wenn ich meine Erlebnisse veröffentlichen ließe. So kam es dazu, dass ich reich und Autor und Star wurde und mir heute alles leisten kann, was es heute auf der Welt gibt. Aber einen bitteren Beigeschmack hat die Sache bis zum heutigen Tag noch: Meine Albträume verfolgen mich nach jedem Kampf, schrecklicher und grausamer als zuvor.

Amy Stanleys

Ihr seht, was ich meine? Stiefbruder? Stiefvater? Gibt es nicht! Lektor? Auch nicht! Nehmt diese Passage demnach bitte nicht ernst, sie ist lediglich dem Kopf eines gelangweilten Teenagers entsprungen, der in diesem Moment nichts weiter als einen Bleistift und ein Blatt Papier zur Hand hatte. Mit Amys jetziger, wahren Geschichte, hat es ziemlich wenig zu tun.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

Über Amys Alter

Viele sagen, Amy kommt älter rüber als sie eigentlich ist.
Anfangs ist sie 13, am Ende des Buches gerade 15 geworden.

Ich persönlich finde nicht, dass sie älter wirkt als sie ist. Man könnte dagegen argumentieren, dass man selbst in dem Alter (13/14) bestimmt nicht so vernünftig gewesen wäre. Doch diese Argumentation zieht meiner Meinung nach nicht richtig.

Schließlich kann niemand von uns sagen, was aus ihm geworden wäre, wäre er in Amys Welt aufgewachsen. Das wäre etwas genauso, wie wenn ich Gregors Handlungen infrage stellen würde (Gregor und die graue Prophezeiung), der ja 11 Jahre alt ist und Ratten, Spinnen und was weiß ich noch alles niedermetzelt (mit seiner kleinen Schwester auf dem Rücken).

Amy hat eine ganz andere (Aus-)Bildung als wir alle, sie wurde von klein auf damit konfrontiert, dass es Monster und Gefahren in der Welt gibt, die wir uns gar nicht vorstellen können. In ihrer Schulzeit ging es hauptsächlich darum (selbst als Bibliothekar), bloß keine schlechten Entscheidungen zu treffen, denn die könnten vielen Menschen das Leben kosten.
Wären diese Kinder dann nicht etwas reifer als diejenigen, deren größte Sorge es war, ob sie nun einen Eastpack mit oder ohne Leder am Boden zu Weihnachten bekommen? Das war zumindest in meiner Schulzeit das Topthema zu bestimmten Zeiten 😉

Ich will niemandem seine Meinung vorschreiben, ich akzeptiere diesen Kritikpunkt, wie er ist. Jeder kann seine eigene Meinung zu Amys Alter haben. Ich dachte mir nur, es wäre vielleicht interessant, meine Sicht der Dinge einmal klarzustellen.

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella

Namen Part IV (Rasmus)

RASMUS

Jaa die Sache mir dem Dämonentigermutant. Wusstet ihr, dass ich Rasmus ursprünglich nicht als Dämon geplant hatte, sondern als auf magische Weise eben sprechender Tiger, der schon immer zur Familie gehört und Noe von einem Scheich geschenkt wurde?

Bis ich das Buch tatsächlich mal schrieb und fand, dass die Sache mit dem Dämonentigermutanten einfach besser passte. Vor allem zu Rasmus selbst.

Wie immer kürze ich ja gerne ab. Und Ramus hat die krasseste Abkürzung erhalten, selbst im Vergleich zu unserer lieben Fynn. Wie genau sein Name allerdings lautet, dass kann ich an dieser Stelle leider noch nicht verraten. Soviel sei allerdings gesagt: Die ersten 30 Seiten des zweiten Bandes klären diese Frage.

Nun zum eigentlichen Namen. Wie bin ich darauf gekommen? Eigentlich wollte ich den Dämon Bartholomew nennen und ihn Barty oder Tholo abkürzen, aber das erinnerte doch zu stark an Jonathan Strouts Bartimäus (dessen Dämonenname UND Dämon ich immer noch hammer finde!). Wie genau Rasmus dann ins Spiel kam, weiß ich nicht mehr, er ist auch schon relativ alt. Doch ich finde immer noch, dass der Name einfach zu diesem schnell eingeschnappten, aber treuen Freund passt, der er ab einer gewissen Seite ist.

Rasmus ist zugegeben einer meiner Lieblingscharaktere und es macht immer Spaß, seine kleinen Eigenheiten einzubauen. Und Tiger mag ich allemal!

Liebe Grüße und Hakuna Matata

Isabella